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zwar ähnlich gebildete Flügeldecken, die fast von derselben Länge sind.Allein beim fossilen Thiere waren sie etwas schmäler, der Aussen-rand verlauft in mehr gerader Linie und die Flügeldecken sind gegenden Grund hin nicht so zugerundet. In diesen schmälern Flügeldeckenmit mehr parallelen Seiten kommt es mit Dichirotrichus pubescens Grm.sp. (Bradycellus Er.) überein. Für diese Verwandschaft spricht fernerder Umstand, dass es wahrscheinlich hellgelbe Decken hatte, indemsie auch beim fossilen Thier bräunlich gelb sind, während schwarzeoder dunkelblaue, wie sie die Ophonen haben, sicher im fossilen Zu-stand schwarz erscheinen würden. Weiter kann noch angeführt werden,dass man unter dem Mikroskop an einzelnen Stellen kleine dunkle Stellenwahrnimmt, welche wahrscheinlich von Haaren herrühren. Solche be-haarte Decken haben aber Dich, pubescens und obsoletus Dej. Allediese Gründe berechtigen wohl diese Flügeldecken einem Thiere zuzu-sprechen, welches mit dem Dich, pubescens nahe verwandt war, daherzur selben Gattung zu bringen ist. Als Art ist es aber durch die be-trächtlichere Grösse verschieden.
Das Schildchen war, nach dem Ausschnitt der Flügeldecken zu ur-theilen, klein, dreieckig. Die Decken sind an der Schulter stumpfzugerundet, laufen von dort bis zu * ihrer Länge in einer sehr schwa-chen Bogenlinie, dann aber biegen sie sich im Bogen der Spitze zu;sie sind an diesem IJinterrand nicht ausgebuchtet; man nimmt nur aneiner Stelle eine sehr seichte Einbeigung wahr. Sie sind ziemlich plattgedrückt; dass sie im Leben mehr gewölbt waren, geht aus demUmstande hervor, dass sie am Grund und noch mehr an der Spitzean der Naht aus einander laufen, so dass also die Nahtlinie einenschwachen Bogen beschreibt, während sie beim lebenden Thier ohneZweifel gerade verlief. Auf jeder Decke sieht man 9 Punktstreifen, vonwelchen aber der äusserste sehr schwach ausgesprochen ist. Der ersteStreifen zunächst der Naht steht am Grunde mit einer kurzen Striascutellaris in Verbindung, an der Spitze aber vereinigt er sich mit demzweiten Streifen; ebenso convergiren dort 3 und 4. und 5 und 6., dochist nicht zu sehen ob sie dort wirklich in einander einmünden, indem