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abgeschnitten, nach vorn verschmälert, mit stark vorstehenden scharfenVorderecken. Bei einem Exemplar (Fig. 28. b.) sind die Hüften durch-gedrückt. Die Flügeldecken sind am Grunde am breitesten, nach hintenallmählig verschmälert; das Hinterende ist gestutzt, an der Naht sinddie Ecken gerundet; ebenso am Rand; innerhalb dessen eine seichteAusbuchtung wahrgenomen wird. Die Oberseite der Flügeldecken istganz glatt, ohne Spur von Punkten. Auch die Streifen fehlen, mit Aus-nahme eines schwachen Randstreifens, gänzlich. Das Schildchen fehlt, wieFig. 27 b. deutlich zeigt; bei dem Stück Fig. 28. b. sind die Flügel-decken am Grund an der Naht aus einander gegangen. Der Hinterleibragt über die Flügeldecken hinaus. Das letzte Segment ist gross, hintenstumpflich und scheint platt gewesen zu sein.
Scheint mit dem Dineutus americanus F. und einer ähnlichen mexi-canischen Art unserer Sammlung am nächsten verwandt zu sein, dochsteht der Hinterleib weiter hervor als bei diesen Arten.
2. Dineutus longiventris m. Taf. II. Fig. 25, 26.
D. oblongo-obovatus, laevigatus, abdomine elongato.
Ganze Länge 5 Lin ; Länge der Flügeldecken 2| Lin., grösste Breite 2 J, Länge desYorderrüekens £ Lin., Breite lj Lin.
Kesselstein ; drei Stücke.
Dem vorigen sehr ähnlich und vielleicht das Weibchen dieser Art;zeichnet sich durch den etwas kürzeren Vorderrücken, die am Grundebreitem Flügeldecken, deren Schultern und Seiten mehr gerundet sindund den langem, mehr hervorragenden und mehr zugespitzten Hinter-leib aus.
Der Kopf hat auch bei den Augen rundliche hervorstehende Lappen;der Vorderrücken ist sehr kurz und breit, nach vorn verschmälert. DieFlügeldecken an der Schulter zugerundet. Der Hinterleib weit überdie Decken hinausragend und hinten mehr verschmälert. Es nähert sichdadurch diese Art der Gattung Gyretes, da sie aber sonst der vorigenso nahe steht, kann sie nicht einer anderen Gattung zugetheilt werden.