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Beiträge zur Insektenfauna Oeningens : eine im Jahre 1861 von der Holländischen Societät der Wissenschaften zu Harlem mit der Goldnen Medaille gekrönte Preisschrift / von Dr. O. Heer
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unterscheiden sich aber wesentlich in der Insertion der Fühler. UnserThierchen stimmt in dieser Beziehung zu Lathrobium, muss daher dieserGattung angehören. Es hat die Grösse von L. fulvipenne Grav., L.elongatum L. sp. und Verwandten.

Der Kopf ist länglich oval und zeigt zwei ziemlich starke, scharfeOberkiefern; die Oberlippe zwischen denselben scheint ausgerandet zusein. Die Fühler sind sehr schön erhalten. Das erste Glied ist das längsteund cylindrisch, das zweite sehr kurz, das dritte wieder etwas längerals die folgenden (Cf. Fig. 3. d. wo der Fühler unter dem Microscop ge-zeichnet) , diese sind fast kuglicht. Der Vorderrücken ist nach hintenetwas verschmälert, die linke Seite ist indessen durch das dort liegendeVorderbein verdickt; die linke Flügeldecke fehlt, die rechte ist von derLänge des Vorderrückens; hinten gerade gestutzt. Die Beine habenziemlich starke Schenkel, aber zarte Schienen und Füsse deren Gliederschwer zu unterscheiden sind. Die vier ersten Glieder sind fast vongleicher Länge, auswärts etwas verbreitert. Die grossen Flügel sind auf-geschlossen; ihre Spitze ist aber nicht erhalten.

Der Hinterleib ist lang und schmal. Es sind 7 Segmente zu zählen;sie sind braunschwarz, an den Rändern aber hellfarben. Der Kopf istschwarz, der Thorax und die Flügeldecken aber bräunlich.

Fig. 3. Das Thierchen in natürlicher Grösse

Fig. 3. b. Zweimal vergrössert.

Fig. 3. c. Der Kopf und Yorderrücken stärker vergrössert.

Fig. 3. d. Ein Fühler stark vergrössert.

Vierte Familie: Staphylinida.

V. Staphylinus. L.

5. Staphylinus atavus m. Taf. III. Fig. 1.St. capite magno, orbiculato, pronoto antrorsum dilatato.