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Beiträge zur Insektenfauna Oeningens : eine im Jahre 1861 von der Holländischen Societät der Wissenschaften zu Harlem mit der Goldnen Medaille gekrönte Preisschrift / von Dr. O. Heer
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15. Trog osita assimilis m. Taf. III. Mg. 12. vcrgrösscrt 12, b. und c.

Tr. pronoto subquadrato, lateribus parallelo, basi constricto, elytris subtiliter punctato-

striatis, interstitiis puuotulatis.

Ganze Länge 4-| Lin.

Kesselstein.

Ist der Tr. amissa und bella sehr ähnlich, aber viel kleiner und dieSeiten des Vorderrückens fast parallel. Hat die Grösse der Trogositamauritanica L. sp., und steht derselben auch in Form und Sculptursehr nahe, so dass sie als homologe Art zu betrachten ist.

Der Kopf ist fast von der Breite des Thorax und hat dieselbe Formwie bei der Tr. mauritanica. Der Vorderrücken hat fast parallele Seiten,ist aber am Grunde etwas eingezogen; die Vorderecken sind scharfund vorstehend. Die Flügeldecken sind länglich-oval, deutlich gestreiftund die Streifen mit Punkten besetzt; die Interstitien sind, wie esscheint, mit einer Zeile von Punkten versehen.

VIII. Gymnochila. Erichs.

16. Gymnochila obesa m. Taf. III. Mg. 11. vergrössert 11 , b.

G. pronoto transverso, antrorsum dilatato, elytris oblongis laeviusculis, squamosis.

Ganze Länge 4| Lin.

Kesselstein.

Ein ausgezeichnetes Thierchen, welches in der Tracht lebhaft an dieGymnochila squamosa Gr. sp. vom Cap erinnert. Der Vorderrückenschliesst ebenfalls enge an die Flügeldecken an, wodurch sich Gymno-chila mit ein paar verwandten Gattungen von den übrigen Trogositidenauszeichnet, daher Lacordaire sie zu einer besondern Gruppe (Gymno-chilides) erhoben hat. Kopf, Thorax und Flügeldecken haben dieselbeForm, doch ist die tertiäre Art bedeutend kleiner.

Der Kopf ist breit, mit kleinen rundlichen Augen, ob sie dieselbeeigenthümliche Bildung haben, wie die der Gymnochilen lässt sich nichtermitteln. Der Vorderrücken ist kurz, gegen den Grund zu verschmä-lert, mit vorstehenden, scharfen Vorderecken. Die Flügeldecken sind