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Die Flügeldecken sind sehr gross, indessen in Länge und Breiteetwas variabel. Von den 6 Stücken habe folgende Verhältnisse gefun-den: 16 Lin. Länge und 6 Lin. Breite; 17 Lin. Länge, 6 Lin. Breite;15-1- Lin. Länge, 5| Lin. Breite; 16| Lin. Länge, 6*. Lin. Breite;17| Lin. Länge, 6* Lin. Breite; 18{ Lin. Länge, 6.} Lin. Breite. DieForm ist wie bei H. vexatorius, nur ist der äussere Rand etwas stärkergebogen. Die Nahtlinie verlauft in einem schwachen Bogen, in einem stär-kern die Aussenrandlinie, die Spitze ist stumpflich. Oben ist die Deckeflach, gegen den Grund und den Aussenrand nur wenig abfallend.Eine Linie setzt den ziemlich breiten Aussenrand ab. Unterhalb derSchulter lauft von dieser Linie eine andere ab, welche auf dem flachemSaum verlauft und auf diesem sich verliert. Die Streifen sind sehr fein,auf der hintern Flügeldeckenhälfte etwas tiefer. Sie sind mit einerReihe von sehr zarten Punkten besetzt, die Interstitien dagegen glatt.Die Streifen sind aussen paarweise verbunden und zwar laufen die zweiStreifen aussen sehr allmählig zusammen, wie bei den lebenden Arten. Be-sonders schön ist diese Streifung bei Fig. 1 und 6 erhalten. Der ersteStreifen ist ein Schildchenstreifen, der unterhalb des Schildchens sichverliert. Dann folgen zwei genäherte Streifen , bei welchen die Punkte etwasdeutlicher sind, als bei den übrigen; auf diese folgen 2 Streifen , welchevor der Flügeldeckenspitze sich verbinden, auf diese wieder 2, die ingleicher Weise in einander laufen, dasselbe ist mit dem folgenden Paarder Fall.
Der Plinterleib (Fig. 9 und 10) ist dunkelfarben, in der Mitte jedesSegmentes ist aber am Rande ein heller Flecken, der im Leben wahr-scheinlich braunroth war. Ueber die Mitte lauft ein schwacher Kiel,wodurch sich derselbe von dem des FI. spectabilis unterscheidet. Erist am ersten Segment am deutlichsten,. verflacht sich dann aber all-mählig nach hinten. Das erste Segmente ist vorn tief ausgeschweift undkurz, die folgenden sind fast von gleicher Länge, an Breite aber all-mählig abnehmend, und das letzte hinten gerundet.
Ein prachtvolles Stück, mit Abdruck, ist mir neuerdings aus demKesselstein zugekommen. (Taf. V. Fig. 1, 2.) Das Thier ist fast voll-