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Anwendung macht, sei eS, um einzelne Arbeiten zllverrichten, zu denen die Stoß- und Hobelmaschinenzu viel Zeit gebrauchen, sei es, um solche Stellen zubearbeiten, denen man mit anderen Werkzeugsmaschi-nen nicht beikommen kann, und die bisher den Ge-brauch des Kaltmeißels oder der Feile erforderten.Auch in den Privatetablissements und Bahnhofwerk-stätten waren nur ausnahmsweise Fräsen bemerkbar;so werden die Schraubenmuttern und Köpfe gewöhn-lich auf der Hobel» oder Feilmaschine bestoßen, an-statt sie zu fräsen oder, wie eS ebenfalls häufig inneuester Zeit geschieht, zu schleifen.
a) Drehbänke (tours).
Diese wichtigste aller Werkzeugsinaschinen wies,wie schon erwähnt, die Ausstellung in Paris in gro-ßer Mannichfaltigkeit auf, und zwar von der größtenDoppcldrehbank mit acktfüßiger Planscheibe an biszu der feinsten Handdrehbank für Liebhaber.
Von den Doppeldrehbänken mit zwei einanö«gegenüberstehenden Spindcldocken und Planscheibcn,wie sie seit Einführung der Eisenbahnen in Auf-nahme gekommen sind, um zwei Locomotiv. oderWaggonräder zu gleicher Zeit auf der Achse abzubre-hen, waren vier Exemplare ausgestellt. Die beide"größten, von beinahe gleicher Construction und Di-mensionen, solid ausgeführt und ohne übertriebeneEleganz, sowie sie bei solchen Borrichtungen so unno-thig, als des Putzens halber lästig ist, stammten au«den Werkstätten von Chr. und Ed. Stehelin!"Bischweiler (Haut-Rhin) und Ch. Derosne undCail in Paris. Eine dritte mit nur siebenfußig"Planscheibe war ausgestellt von F. Calla Soh"in Paris. Alle drei Constructeure gehören zu den