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Supports geschah jedoch nicht mechanisch. — Eimkleinere Maschine bewegte den Wagen mittelst Kelle.
Die dritte Maschine war eine eigene Constrm-tion von Calla. Sie dient, um schwere und volu-minöse Stücke, z. B.. große Gestelle, zu Hobeln, fürdie gewöhnliche Hobelmaschinen nicht Breite oderHöhe genug haben. Sie arbeitet seitwärts; die Ge-genstände werden neben der Maschine auf der Grund-platte befestigt, während sich der Wagen mit Sup-port und Meißel bewegt. Die Bewegung deêselbnigeschieht mittelst Schraube und der beiden Teller-scheiben statt Mutter, nach dem bekannten Whit-worth'schen Systeme. Die Leitflächen zur Füh-rung des Wagens stehen in einem halben rcchlmWinkel geneigt. Alle Bewegungen des Supportésind mechanisch, üärhaupt die ganze Constructionebenso sinnreich und zweckmäßig, als die Ausführunggenau und geschmackvoll. ,
Hierbei die Bemerkung, daß man in den mi-sten Werkstätten von Paris jenes System von Hobel-Maschinen beinahe ausschließlich anwendet, wobei derzu hobelnde Gegenstand unter der Maschine befestigtwird, während der Wagen mit dem Meißel sich mit-telst Kette oder Zahnstange darüber hinweg bewegt.Gleichwohl war von dieser in Frankreich so verbrei-teten, als in England, Belgien und Deutschland sel-tenen Construction kein Exemplar ausgestellt. Alkstdings sind diese Maschinen zum Hobeln schwerer undgroßer Gegenstände ebenso geeignet, als die erwähn«Calla'sche Construction, indem sich unter denselbeneine ausgemauerte Vertiefung zur Aufnahme volu-minöser Gegenstände befindet; außerdem sind sie rauni-ersparend und weniger kostspielig. Gegen ihre durch-gängige Anwendung spricht indeß so Manches, dosdieselbe alS eine Mangelhaftigkeit der franzoMMaschinrnwerkstätten bezeichnet werden muß, «en -