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Vollständiges Handbuch der Metalldreherei : oder die Kunst Metalle, namentlich Guss- und Schmiedeeisen, Stahl, Kupfer, Messing, Bronze, Zink, Zinn, Blei etc. auf der Drehbank, dem Drehstuhl, sowie auf den damit mehr oder weniger verbundenen Schraubenschneid-, Bohr-, Fräse-, Hobel-, Feil-, Nuthstoss- und Guillochirmaschinen und endlich durch Schleifen und Poliren zu bearbeiten; nebst Anhängen über mechanische Werkstätten bei technischen Lehranstalten, die grosse Maschinenbauanstalt zu Seraing und über Beschaffenheit und Preise gut ausgeführter Werkzeugmaschinen / nach den besten in- und ausländischen Hülfsmitteln und nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von Dr. Carl Hartmann
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Supports geschah jedoch nicht mechanisch. Eimkleinere Maschine bewegte den Wagen mittelst Kelle.

Die dritte Maschine war eine eigene Constrm-tion von Calla. Sie dient, um schwere und volu-minöse Stücke, z. B.. große Gestelle, zu Hobeln, fürdie gewöhnliche Hobelmaschinen nicht Breite oderHöhe genug haben. Sie arbeitet seitwärts; die Ge-genstände werden neben der Maschine auf der Grund-platte befestigt, während sich der Wagen mit Sup-port und Meißel bewegt. Die Bewegung deêselbnigeschieht mittelst Schraube und der beiden Teller-scheiben statt Mutter, nach dem bekannten Whit-worth'schen Systeme. Die Leitflächen zur Füh-rung des Wagens stehen in einem halben rcchlmWinkel geneigt. Alle Bewegungen des Supportésind mechanisch, üärhaupt die ganze Constructionebenso sinnreich und zweckmäßig, als die Ausführunggenau und geschmackvoll. ,

Hierbei die Bemerkung, daß man in den mi-sten Werkstätten von Paris jenes System von Hobel-Maschinen beinahe ausschließlich anwendet, wobei derzu hobelnde Gegenstand unter der Maschine befestigtwird, während der Wagen mit dem Meißel sich mit-telst Kette oder Zahnstange darüber hinweg bewegt.Gleichwohl war von dieser in Frankreich so verbrei-teten, als in England, Belgien und Deutschland sel-tenen Construction kein Exemplar ausgestellt. Alkstdings sind diese Maschinen zum Hobeln schwerer undgroßer Gegenstände ebenso geeignet, als die erwähn«Calla'sche Construction, indem sich unter denselbeneine ausgemauerte Vertiefung zur Aufnahme volu-minöser Gegenstände befindet; außerdem sind sie rauni-ersparend und weniger kostspielig. Gegen ihre durch-gängige Anwendung spricht indeß so Manches, dosdieselbe alS eine Mangelhaftigkeit der franzoMMaschinrnwerkstätten bezeichnet werden muß, «en -