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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Schwefelsaures Bittererde-Kali.

227

[244.245]

Einigen Augenblicken alkalisch. Die Krystalle werden bei 100° unterVerlust des Wassers undurchsichtig. Bei starkem Erhitzen erweichensich un<^ entwickeln Kohlensäure in grofseu Blasen; nach demblühen bleibt ein Gemenge von Bittererde und einfach-kohlensauremKali. Wasser löst die Krystalle nicht unzersetzt, sondern zieht zwei-iach-kohlensaures Kali nebst zweifach-kohlensaurer Bittererde aus und'Ssst dreiviertei-kohlensaure Bittererde zurück. Berzecius (Arm. chm.«ä/s. 14,370). [245] Der bei der Behandlung mit Wasser bleibendeRückstand ist dreifach-gewässerte einfach-kohlensaure Bittererde, derhin so mehr fünffach-gewässerte beigemengt ist, je niedriger die Tem-beratur des Wassers. Fritzsche.

Kystallisirt.

KO

47,2

18,4

Bkrzklius.

18,28

2 MgO

40

15,6

15,99

4 CO 2

88

34,4

34,49

9 HO

81

31,6

31,24

KO ,2 CO 2 4- 2(Mg0,C0 2 )+ 9 Aq

256,2

100,0

100,00

ti n anderes kohlensaures Bittererde-Kali fällt, neben kohlensaurer ßitter-heim Fällen eines nicht bis zum Sieden erhitzten Bittererdesalzes durch[ r ersc hüsslges kohlensaures Kali nieder. Es ist wenig in Wasser löslich, undhl istallisirt aus ihm in kleinen Körnern. Ist die Flüssigkeit bis zum Sieden er-2n so fHt reine koblensaure Bittererde nieder. Bonsdorff {Amt. Cliim. Phys. 12; ferner Pogg. 18, 126).

u Boraxsaures Bittereräe-Kali? Au« einem wässrigen Gemisch von 1 At.(jaxsaurem Kali und 2 At. salzsaurer Bi'ttererde schiefst nach längerer Zeit">°rkalium an; die dicke Mutterlauge erstarrt kristallisch. Rammelsberg.

i. . n. Unter schwefligsaur es Bitter er de-Kali. Die gemischteJ 0s uug beider Salze liefert beim Verdimsten eine Krystallmasse, welche

j. ? r ch Abspiilen mit Wasser und Umkrystallisiren vom leichter löslichenyf'fschiissigen Kalisalze befreit wird. Die Krystallmasse verliert imn ac Uum über Vitriolöl kein Wasser; an der Luft wird sie bald feucht.

"Oielsberg (Pogg. 56,304).

Berechnung.

Rammelsberg.

KO 47,2

21,73

21,42

MgO 20

9,21

9,31

2 S 2 0 2 96

44,20

6 HO 54

24,86

217,2

100,00

S ee E. Schweßlsaures Bittererde-Kali. Kommt, nach Marckt imS*asser vor; auch in der Mutterlauge der Lüneburger und Schönebecker,e , Busch, Hermann [Br. Jrch. 28, 257 u. 259). Mau dampft die ge-sellte Lösung der beiden einfachen Salze zum Krystallisiren ab.asserhaketidc Krystalle, mit denen des schwefelsauren Bittererde-Jööioniaks isomorph. Fig. 84. i : ut oder u = 102° 20'; i : m = 105°8'; i : an W 30'; i:f = 116° 45'; u':u = 108° 45'. Kein Blätterdurchgang.

"°oke ( Ann . pui. 22 ,41). Verliert etwas über 132° alles Krystall-ass er. Graham. In Wasser löslich.

KOMgO2 SO 36 HO

KrystaUisirt, nach Mitscherlich.

47,2

20

80

54

201,2

23,46

9,94

39,76

26,84

100,00

15 *

KO,SO 3 + MgO,SO 3 -f 6 Aq