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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Cerium.

[ 260 . 261 ]

brennen des Schwefelceriums. Mosander. Dunkelziegelrothes Pulver* Durch stärkeres Glühen nicht zersetzbar. Löst sich in Salzsäure mitröthlichgelber Farbe, und wird daraus durch Alkalien unverändert gefällt.

c. Dreifach. Ce203,3S03. Die citrongelbe Lösung des Cer-oxyds in verdünnter Schwefelsäure gibt beim langsamen Abdampfencitrongelbe Säulen, die an der Luft unter Verlust ihrer Farbe langsamverwittern. Hisinger u. Berzeuus.

Hydrolhiocarbon-Kalk fällt nicht das salzsaure Ceroxydul; erst nach einigenStunden setzen sich weifse Klocken ab. Berzeuus.

Cerium und Selen.

A. Selen-Cerium. Man zersetzt in einer Porcellanröhre glühen-des selenigsaures Ceroxydul durch einen Strom Wasserstolfgas. ist Cer-

oxydsalz beigemengt, so geht mit dem Wasserstolfgas etwas Selen fort.

Bräunliches Pulver, beständig einen widrigen Geruch nach Hydroselenausstofsend. Gibt, an der Luft erhitzt, ein Sublimat von seleuigerSäure, und lässt ein weifses, sehr schwer in Säuren lösliches Pulver,wohl basisch-selenigsaures Ceroxyd. Löst sich in den schwächstenSäuren unter Entwicklung von Hydroselen. Verändert sich nicht in 1Wasser. Berzeuus.

[261] Wässrige Ceroxydulsalze geben mit Hydroselen-Alkalien einenblassrothen Niederschlag, der sich an der Luft durch Zersetzung dunkler

färbt. BERZEUUS. Wohl gewässertes Selen-Cerium, oder Ilydroselen-Ceroxydul-

B. Selenigsaures-Ceriumoxydul. a. Einfach. Weifses,nicht in Wasser lösliches Pulver.

b. Zweifach. Das einfach-saure Salz löst sich in wässrigerseleniger Säure. Berzeuus.

C. Selenigsaures Ceriumoxyd. a. Einfach. CitronengelbeSPulver, welches im Feuer die Säure verliert.

b. Zweifach. Durch Auflösen von a in wässriger seleniger Säure-Die Lösung trocknet beim Verdunsten zu einem gelben Firniss ein, derbeim Erhitzen unter Verlust von Wasser weifs, undurchsichtig und kri-stallisch wird. Im Wasser löslich. Berzeuus.

Cerium u u d I o d.

Jod-Cerinm? Die Lösung des Ceroxyduls in wässrigem Hvdriodfärbt sich beim Abdampfen unter Abscheidung von lod, und lässt nachdem Glühen Ceroxyd. Behingek.

Cerium und Brom.

A. Urom-Cerium und Hydrobrom-Ceroxydul. Die farbloseLösung des Ceroxyds in wässrigem Hydrobrom liefert beim Abdampf'!keine Krystalle, entwickelt bei weitem Abdampfen Hydrobrom 11,1lässt einen festen, sehr zerfliefslichen Rückstand, der beim Erhä zezähe, dann wieder fest wird, bei heftigem Glühen einen Theil deBroms verliert, und in Wasser unlösliches Dromcerium - Ceroxyw 1lässt, welches mit Salpetersäure Brom entwickelt. Berthemot (4"'Chim. Phys. 44, 393).