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Silicium.
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thümlichkeiten noch in diesen Verbindungen liervortreten, während Si a dRadical der Schwefelverbindung und der übrigen Verbindungen ist, aus denlösliche Kieselsäure entsteht. ■— Das Vorhandensein zweier oder mehrerer altropischer Zustände eines Elementes, deren Eigenschaften denen ihrer Verb'düngen entsprechen, ist noch in mehreren andern einfachen Stoffen aufgefunde )z. B. im Phosphor, Arsenik, Tellur, Chrom, Uran und Mangan. {Ann. Phar49, 247). W.1
Verbindungen des Siliciums.
Silicium und Sauerstoff.
Kieselerde, Kieselsäure. SiO 2 *).
Siliciumoxyd, glasachtige Erde, Silice. — Findet sich rein oder f» st rc ^als Bergkrystall, Quarz, Feuerstein, Chalcedun, Hornstein, Jaspis, Opal u. s-Bildung. Das durch allmäliges Erhitzen bis zum WeifsglühenWasserstoff befreite und cohärenter gewordene Silicium ist in der b |u
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*) Betrachtet man die Kieselerde als SiO, so ist das Atomgewicht des s gciums = 7,5 und das der Kieselerde = 15,5; betrachtet man sie mit Beb 2 ® * 1, 2 j eals SiO 3 , so beträgt das des Metalls 22,5, das der Erde 46,5; die Annahme, 3sei SiO 2 , ist schon von Ga cd in ( Ann.Chim. Phys. 52, 125) und vorzüglich ^Kühn ( Stöchiometrie 111) vorgezogen worden. Sie empfiehlt sich, wie dasgende zeigen wird, durch die viel einfachem Formeln, welche sich für die k u „liehen und natürlichen Verbindungen der Kieselerde ergeben. Für die Bered' 11der letztem war mir die sorgfältige Zusammenstellung der Miueralanaly se „Rammelsbergs Wörterbuch des chemischen Theils der Mineralogie von g r °
N utzen. lae r
(“Dass die Formel für Kieselerde SiO 2 ist, schliefst Paul Einbrout in gUSAbhandlung über das Atomgewicht des Siliciums {Ann. Pharm. 55,332) *' fl0der Dampfdichte des Chlor- und Fluor-Siliciums und 2. aus dem Verhalt*Quarz gegen k ohlensaure Alkalien.
1. Die nach den beiden verschiedenen Formeln berechneten und d' eDumas gefundene Dampfdichten verhalten sich wie folgt:
SiCl 3 4,44 SiF 3 2,710
SiCl 2 5,933 SiF 2 3,617
Gefunden 5,939 Gefunden 3,60 jiaafs
Bei der ersten Berechnung ist eine Verdichtung von 7 Maafs zu drei ^orangenommen, bei der zweiten von 5 Maafs zu 2 Maafs, oder wenn man (|aS ))0 th e 'm als einatomiges Gas annimmt von 3 Maafs zu 2 Maafs. Zugleich ist die WT* tische Dichtigkeit des Siliciumdampfes um t/ 3 geringer. ure 1 *
2. Wird fein vertheilter Quarz mit einem Uebermaafs von kolileö sa eA \e
Kali geschmolzen, so hört die Entwicklung von Kohlensäure auf, s0 , gaiter'Verbindung von Kieselerde und Kali entstanden ist, in welcher sich det £je-Stoff der Base zu dem der Säure wie 1 : 2 verhält. Hiernach treibt ein Ata Ae [selerde nach der Formel SiO 2 ein Atom Kohlensäure aus; während n , B facbFormel SiO 3 die Kieselsäure iy 2 Atom austreiben mufs oder 2 Atome „ jtoh'kieselsaures Kali ein basisches Salz bilden müssen auf Kosten eines At- vlensaurem Kali, das ferner zersetzt wird. — , e a tti
Kore zieht im Gegensatz hiervon die Formel SiO 3 für die Kiesel* 1 .
SiCl 3 undSiBr 3 für Chlor- und Brom-Silicium aus dem Grunde vor, dass Ae(
den letzteren Verbindungen in ihren Siedepuncten eine Differenz zeigen, y er -Substitution von 3 At. Brom für 3 At. Chlor entsprechen würde. Ausgleichung verschiedener Chlor- und Bromverbindungen hat sich nämlich o ®{ e jgf,dass für jedes durch Brom substituirte Chloratom der Siedepunct u' 1 ' o is t, derso dass, da der Siedepunct des Bromoforms, C 2 HBr 3 nach Cahours la*des Chloroforms 56 sein muss, d. h. 96° niedriger. Nach Liebigs ie0 , 1 nipl-V’’siedet aber das Chloroform unter Wasser bei 57°. Ferner siedet PCI 3 oac