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Silicium.
[351-352J
Aufbrausen Fluorsiliciumgas, dann bei einer Hitze, die bei der f 3 ' 1 ?* 011 "und Baryum-Verbindung über 100° steigen muss, wasserfreie Flus'säure. Salz- und Salpeter-Säure treiben die Kieselflusssäure nur tnei -weise aus. Umgekehrt werden salpetersaure und salzsaure Salze durchflusssäure mit Ausnahme der Kalisalze nur unvollkommen zersetzt. cet>schlissige Flusssäure wirkt nicht zersetzend, sondern geht beimErhitzen unvändert über. Ein Alkali zu der wässrigen Lösung eines Fluorsilicium'■'* _falls gefügt, zersetzt beim Kochen das Fluorsilicium der Verbind* 1 ®”durch Aufnahme des Fluors und Fällung von Kieselerde, [z. b. N a . F : s J?.
+ 2NaO = 3NaF -f SiO 2 ; oder wenn man annimmt, dass die FluorsiliemMetalle sich mit Wasser in flusssaure Kieselerdesalze verwandeln: (N’aO,B* "U
Si0 2 ,2HF) + 2Na0 = 3(Na0,HF) + si 0 Vj Die Kieselerde fällt bei <&•Salzen der leichter löslichen Alkalien für sich nieder; bei denen oerdigen Alkalien: mit Fluor-Baryum, -Strontium oder -Calcium genrnng >bei den Salzen der Erden und schweren Metalloxyde, soferndiesdurch das fällende Alkali ebenfalls die Flusssäure entzogen wird:chemischer Verbindung mit diesen, als einfach kieselsaures Salz. [*• 'MgF,SiF 2 + 3XaO = Mg0,Si0 2 + 3 i\aF; oder: (MgO,HF + SiO 2 ,211F) + j
= Mgo,Si 0 2 + 3 C-Xao,HF)._i Selbst wenn das fällende Alkali Amnioniund die neben der Kieselerde vorhandene Basis des Doppelsalzes darlöslich ist, so fällt mit der Kieselerde eine bestimmte Menge diesBasis nieder. Berzelius. Auch kohlensaure Alkalien zersetzen t,elKochen Fluorsilicium-Metalle unter Aufbrausen. Berzelius. H.
Gewässerte Fluor Silicium- Metalle oder flusssaure Kieselsalze. — Die meisten Fluorsilicium-Metalle sind leicht in Wasser 1lieh, nur die desKali’s, Natrons, Lithons, Baryts, Kalkes und der , gerde schwierig. Berzelius. Die Lösung liefert häufig Wasser -halteKrystalle. Mehrere von diesen verlieren ihr Wasser an der Luft duVerwittern, alle durch Erhitzen. ,
B. Dreifach flusssaure Kieselerde. — Kiesel flusssäure,fluorwasserstoffsäure, kieselhaltige Flussspathsäure,Jcide flaorique sotw*‘ g—- Nur in Verbindung mit Wasser bekannt. — Bildet Sich bei der Zcrse'* 11 ^des Fluorsiliciums durch Wasser (ii, 329), und beim Auflösen von# 1 ®.®erde in verdünnter Flusssäure. — Darstellung. Man bringt in ein ® , in dretorte ein getrocknetes inniges Gemenge von 4 Th. Flussspat (( ..
2 bis 3 Th. Quarzsand oder Glasstaub, giefst hierzu 5 Th. Vitrm ’mengt das Ganze, welches höchstens die Hälfte der Retorte e '. nne 4,nd'darf, durch Schütteln vollständig, erhitzt es sehr langsam iw ® ^bade, zuletzt beinahe [352] bis zum Glühen, und leitet das sichwickelnde Fluorsiliciumgas zu Wasser. — Da sich eine enge Röhre, aa f e nwelche das Gas ins Wasser geleitet wird, gleich durch Kieselerde rers Iwürde, so verfährt man nach einer der 4 folgenden Weisen: a. Man v<: '' juden Retortenhals mit einer knieförmig gebogenen Röhre, deren unteres c ( iieQuecksilber taucht. Thevakd. Man hat zu verhüten , dass kein Was st“ 2 v „uRöhre über das Quecksilber gelangt; daher muss auch das Genien» j a u(Flussspath und Sand in der Hitze getrocknet sein, und das Vitriolöl ( ‘. Q jett1 At. Schwefelsäure nicht mehr als 1 At. Wasser halten. ■— b. Man pa sSt „^re,Retortenhals mittelst Kork eine weite und sehr kurze, einfach gebogen® y 0l -befestigt an ihr unteres Ende die engere Oeffnung eines abgespreng ® -, lsS erlagenhalses, während seine weitere fast auf den Boden eines, zu V* 1 , „u n>h
gefüllten, Steinguttopfes taucht. Gm. — c. Man verbindet den Retorten p lasC pe
J \ mit Wasser gefüllte gf°**® 8 ft e reS
einer gebogenen Röhre , welche in eine zu V
leitet, ohne in dieses zu tauchen, und befördert die Absorption durch