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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Thonwaaren. Topas.

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Entwicklung von Luftblasen in kleine Stücke. Leicht zu gelbem oder grünemhtnail schmelzbar.

~ £ Dreifach-kieselsaure Alaunerde . l At. Alaunerde gibt mit

j* At. Kieselerde im heftigsten Gebläsefeuer eine weifse, barte, zusammengesin-^fte Masse. Sefström. Das Steinmark vom Opmrichsberge ist ungefähr:* D 3 ,3Si0 2 -|- Aq; der Razoitmoffskin: Al 2 0 3 ,3Si0 2 + 3Aq.

g- Vierfach-kieselsaure Alaunerde. a. Trocken. HierherS^nört vielleicht Thomsons Nakrit (hellgrüne, glänzende, biegsame, nichtMstische Schuppen von 2,788 spec. Gew.), und Göbkls sogen, dreifach-kie-elsaure Alaunerde.

At. Thomson. Görke.

A1 2 0 3SiO 2FeOHO .

51,4

124

29,3

70,7

28,84

64,44

4,43

1,00

27,03

72,97

1 175,4 100,0 98,71 100,00

ß- Gewässert. fNach Rammebsberg ist der Pyropliyllit von Spaa: Al 2 03,4Si0 2 + HO.

CaO

Rammelsberg.

0,39

MgO

1,49

A1 2 0 3

1

51,4

27,87

25,87

SiO 3

4

124

67,24

66,14

HO

1

9

4,89

5,59

184,4

100,00

99,48 L-1

i Der von Ki.abboth untersuchte rothe Agalmalolilh ist ungefähr: Al 2 0 3 4Si0 2(der von Lychnelt. untersuchte ist Al 2 0 3 ,5Si0 2 ; noch anderer ist kiesel-hfe Bittererde und noch anderer kieselsaures Alaunerde-Kali). Ki.aprOthsund Bekthiebs Kaolin von El/nboi/en ist Al 2 0 3 ,4Si0 2 + 3 Aq.s h. Achtfach-kieselsaure Alaunerde. Der von Meissner unter-ste Malthacit scheint zu sein: Al 2 0 3 ,8Si0 2 + 20Aq.

Thonwaaren.

"'anrf?*'der Eigenschaft des Thons, durch Glühen in eine steinharte Masse ver-dun 6 * Zu wer( ten, welche in Wasser nicht mehr zergeht, beruht seine Anwen-T r ? ZUr Bereitung von Ziegeln, Geschirren u. s. w. Um sein Schwinden beim»lit w 6D Ullc * Brennen ZI1 vermindern, wird er meistens mit viel Quarzsand oderKali < ' eni Pulver von gebranntem Thon versetzt. Je weniger der Thon Kalk,Und ri S W Hält, desto stärker kann er gebrannt werden , ohne zu schmelzenWi r( j Sto festere dichtere Massen liefert er. Da er jedoch immer poros bleibt, son, e . er meistens mit einer Glasur versehen, die aus einem leicht schmelzbaren,stre e JJ s . Bleioxyd haltenden Glase besteht. Für Steingut undPorcellan wird sehrs Patl ** SSi ^ er Thon, aufser mit feinem Quarzsand, mit etwas Gyps oder Feld-Hitze V ® rsetzt - Der Kalk des erstem und das Kali des letztem bewirkt iu heftigerHorn?' ne at, fangende Schmelzung und Erweichung der Masse, wodurch ihresitat gröfstentheils aufgehoben wird.

n . Kieselsäure Alaunerde mit Fluorsilicium oder Fluoralu-bar , Topas. X-System 2 u. 2gliedrig; u' : u = 124° 20'. Leicht spalt-Hew ? weniger nach den a-Flächen des rhombischen Oktaeders. Spec.Schmn.f k'® 3,6. Härter als Quarz. Durchsichtig, farblos oder blass gefärbt.kleine, vor dem Löthrohr, bedeckt sich jedoch in sehr starker Hitze mit

Borax l "* asen > entwickelt dabei Flusssäure (wohl Fluorsilicium]. Löst sich ineines K* n ^ Sam zu t396] klarem Glase; ebenso in Phosphorsalz, unter Bildungkohlen lese * s Beletts, zu einem beim Erkalten opalisirenden Glase. Gibt mit wenigan u Q sa, ^m Natron schwierig eine blasige trübe Schlacke; mit mehr schwillt erblau raTr* unscl >melzbar. Färbt sich beim Glühen mit Kobaltlösung schmutzig-icht durch Salzsäure zersetzbar. Berzei.ius.