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Spodumen. Petalit.
397
{"Der Loxoklas Breithaupts, derim X-System mit dem Kalifeldspath über-e mstimmt, unterscheidet sich chemisch nicht vom Oligoklas. [_•!
KO
NaO
CaO
MgO
AP03
SiO 5
Pe2Q3
At.
Oligoklas
Berzelius.
Ttterby.
Laurent.
Arriege.
Hagen.
Arendal.
fPLATTNER.
Loxoklas.
. ,
, ,
0,38
.
. 2,19
3,03
3
93,6
11,77
9,67
8,9
9,37
8,76
.
3,18
3,0
2,44
3,22
*
, .
, .
0,80
0,2
0,77
4
205,6
25,86
23,80
24,6
23,09
20,29
16
496
62,37
61,55
62,6
63,51
63,50
.
0,1
0,67
1
795,2
100,00
99,38
99,4
101,37
99,47 L-
, Noch genauer entspricht den meisten Analysen das Verhältniss: 4NaO,3 AP0 3 ,21 SiO 5 ; einigen, wie denen von Rosales und Bodemann, entspricht® u ch: lNaO,l AI 2 0 3 ,5Si0 2 , doch fehlt es hierfür meistens etwas an der stärkerenasis. Am wahrscheinlichsten ist das Verhältniss: 3NaO,4AP0 3 ,15Si0 5 , weil“jeses auch beim Spodumen vorkommt, und weil hierin genau halb so viel At.
enthalten sind, als im Petalit. Weitere Analysen möglichst reiner Stücke"^fden die Frage entscheiden. ■—• ["Zahlreiche spätere Analysen (vgl. Rammels-®Srgs Handwörterb. Suppl. 1 bis 4) haben erwiesen, dass im Oligoklas das^auerstoffverhältniss von MO : Al 2 0 :i : Si0 2 = 1:3:9 ist, dass seine Zusam-mensetzung demnach 2(N T a; CaO; MgO),2Al 2 0 3 ,9Si0 2 = 2Na0,3Si0 2 + 2(A1 2 0 3 ,oSrQ2) i s t. L-7
, & Spodumen, Trtphan. — Entweder 3LiO,4 Al 2 0 3 ,15 SiO 5 = 3(Li0,Si0 5 )
jpAl 2 0 3 ,3(Si0 2 ); _ oder 3Li0,4Al 5 0 3 ,16Si0 2 =3Li0,4Si0 5 + 4(AP,0 3 ,3Si0 5 ).ln Theil des Lithons durch Natron vertreten. — [417] Krystallmassen mit 2efschieden deutlichen Blätterdurchgängen, die sich unter 150° schneiden. Spec.p. e ' v . 3,2; härter als Eeldspath. Bläht sich vor dem Löthrohr auf, färbt dietanime schwach und vorübergehend purpurroth, und schmilzt ziemlich leichta einem fast wasserhellen Glase. Gibt mit Kobaltlösung blaues Glas. Färbt, alsines Pulver mit Flussspath und zweifach-schwefelsaurem Kali gemengt, dieJünrohrflamme lebhafter roth. Nicht durch Säuren zersetzbar. — Der Spodumen,st * m Kohlentiegel dem Gebläsefeuer ausgesetzt, gibt ein den Säuren wider-e nendes Glas; mit gleichviel kohlensaurem Kalk liefert er, ohne dass Lithondampft, ein wasserhelles, völlig durch Säuren zersetzbares Glas. Berthier.
At.
Spodumen.
Stromeyer. Regnault.
Hagen.
NaO
2,68
LiO
Mn 5 0 3
3
43,2
6,05
5,63. 0,20
6,76
3,84
Fe 5 0 3
,
• •
, ,
. 0,79
2,83
0,32
APO 3
4
205,6
28,80
28,78
25,34
27,02
SiO 5
HO
15
465
65,15
63,29. 0,77
65,30
66,14
1
713,8
100,00
99,46
100,23
100,00
2? 6 der Annahme: 3Li0,4AP0 3 ,16 SiO 5 gibt die Berechnung: 5,8 Lithon,d a ! s /' a «nerde, 66,6 Kieselerde. [Der amerikanische Spodumen hat nach Dana1 Ai’n?- 5stem des Augits und ist nach den Analysen von Brüsh l(LiO;NaO; CaO;)de«) >4Si0 2 =Li0,Si0 2 + Al 2 0 3 ,3Si0 2 , würde sich also an denLeucit und An-esil > anreihen. L-l
4Al2n, ~ 1 Na0,2LiO,4 APO 3 ,30SiO 5 = Na0,2Si0 5 + 2 (Li0,2Si0 5 ) +
ü nd u i6SiO J ). — X-System, wie es scheint, 1 und lgliedrig. Zeigt einen mehrden/ ln f D weniger vollkommenen Blätterdurchgang, sich unter 14iy 2 ° schnei-äh 0]i ‘ , l* ec - Gew. 2,4 bis 2,44; wenig härter als Feldspath. Diesem im AeufsernGi as c "• Schmilzt jedoch leicht und ruhig zu einem trüben, etwas blasigen
n ’arbt dabei die Löthrohrflamme roth, besonders, wenn sein Pulver mitGm h ss P atl1 und zweifach-schwefelsaurem Kali gemengt ist. Auch nach demeu hicht durch Salz- oder Schwefel-Säure zersetzbar.