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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Niob.

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[464.465]

schwarz, metallisch fettglänzend. Zeigt beim Erhitzen unter Wasserverlust Er-glimmen. Vor dem Löthrohr unschmelzbar; gibt mit Borax in der äufsern Flamme®io braungelbes Glas, welches, wenn genug Fossil gelöst ist, seine Farbe sowohloeim Erkalten, als in der innern Flamme behält, und welches durch stofsweiseslasen zu gelblichem Schmelz wird. Löst sich in Phosphorsalz in der äufsernflamme zu eiuem gelben Glase, welches sich beim Erkalten entfärbt, oder, beistärkerer Sättigung mit dem Fossile, beim Erkalten grün wird (Uran); nach derdiandlung in der innern Flamme wird die grüne Farbe dunkler und schmutziger(wegen Beimischung der violetten Titanfärbung). Löst sich nicht in Salzsäureü »d Salpetersalzsäure; wird durch schmelzendes 2fach-schwefelsaures Kali zer-setzt. Hält ungefähr: 2,47 Kalk, 0,29 Biltererde, 2,18 Ceroxydul, 0,96 Lanthan-° x yd, 25,09 Tttererde, 6,34 Uranoxydul, 7,94 Titansäure, 49,66 Tantalsäure,3,97 Wasser (Verlust 1,10). Th. Sciikkkkr {Pogg. 50, 149).

C465J Tantal und Thorium.

- Pyrochlor. Ungefähr: 2(2[Ca0;Ce0;Y0;Th0;Mn0;Fe0],Ta03) + NaF.reguläres Oktaeder, ohne Blätterdurchgänge. Spec. Gew. 4,206 bis 4,326. Härterals Flussspath. Dunkelrothbraun; an dünnen Kanten mit brauner Farbe durch-weinend. Zeigt beim Erhitzen Erglimmen und entwickelt Flusssäure-haltendesWasser. Wird vor dem Löthrohr hellbraungelb, und schmilzt sehr schwer zuschwarzer Schlacke. Gibt mit Borax in der äufsern Flamme ein klares rothgelbes«las, welches beim stofsweisen Blasen leicht zu gelbem, und nach der AuflösungVon viel Mineral zu weifsem Schmelz wird; gibt mit Borax in der innern Flammeei |i dunkelrothes Glas, welches bei stofsweisem Blasen zu hellgraublauem SchmelzWird. Löst sich in Phosphorsalz unter schwachem Aufbrausen zu einem Glase,Welches bei Anwendung der äufsern Flamme in der Hitze gelb, nach dem Erkal-ten grasgrün ist, und bei Anwendung der äufsern erst schmutzig-grün, dannv iolettroth wird. (So verhält sich der Pyrochlor von Fredrikswäru und Brevig;3er von Miask zeigt keine Uranreaction.) Durch längeres Erhitzen mit VitriolölErsetzbar. Der von Miask hält: Kalk 10,98, Bittererde Spur, Ceroxyd (wohl®ls Oxydul im Fossil) nebst Thorerde 13,15 , Yttererde 0,81, Manganoxydul 0,15,isenoxydul 1,29, Tantalsäure 67,38, Titansäure und Zinnsäure Spur, WasserJ,16. Der von Brevig hält gegen 5 Proc. Uranoxyd und 7 Proc. Wasser. WühlerWag. 7, 417; 48,83).

Tantal und Alumium.

Tantalsaure Alaunerde. Nicht in Wasser löslich. Berzeuus.

Fernere Verbindungen des Tantals.

Mit Mangan und mit Eisen.

fACHTZEHNTES CAPITEL.

NIOB.

« Rosv, royg. 63, 317; 69,118; auch N. Ann Chm. Phgs 13 ,JoO; 19, 165,Ferner Pogg. 70, 572; 71, 157; 72, 155 und 471,73, 4ü5, <4, *

Scueekeu. Pogg. 72, 561.

oc.fi- 21 60) beobachtete bald nach dergeschickte. - Woli.aston (ßchw. b, 25b, « Tantalit und der von Finn-

batdeckung des Tantals, dass der amerikanisc eS elbe Zusammensetzung hatten,

^«bgieich sie aHem Anscheine nach beinahe m Tboms0n umerslichte 1836

a °cn im speciftschen Gewichte verschieden waren.

G melin, Chemie. B. 11. 5. A. ~