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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Pelop.

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NEUNZEHNTES CAFITEL.

PELOP.

H- Rose. Pogg. 63, 377 u. s. w.

beschichte. Ist schon heim Nioh mitgetheilt.

Vorkommen. Als Pelopsäure, mehr oder weniger mit Niobsäure vermischt,l ® bairischen und nordainerikanischen Columbit, besonders in ersterem.

Darstellung. Aelinlich wie beim Niob, durch Leiten von trocknemAmmoniakgas über Chlorpelop. Dies Salz erfordert zur Reduction grös-sere Hitze als das Chlorniob.

Eigenschaften. Schwarzes Pulver, dem metallischen Tantal ähnlich.Riese Aehnliclikeit zwischen Pelop und Tantal erstreckt sich auf alle Verbin-dungen, so dass sie sehr schwer zu unterscheiden sind, und wenn sie zusammenVorkommen, bis jetzt keine Trennungsmethode bekannt ist.

Das Atomgewicht des Pelops ist noch nicht ermittelt.

Verbindungen.

Pelop und Sauerstoff.

Pelopsäure . PeO 3 (?).

Darstellung. Das bei der Bereitung der Niobsäure aus dem bairi-schen Tantalit erhaltene flüchtigere Chlormetall wird ähnlich wie beifler Bereitung der Niobsäure mit kaltem Wasser behandelt und diedadurch erhaltene Säure gewaschen, getrocknet und über der Wein-Seistlampe geglüht.

R . Eigenschaften. In allen Eigenschaften der Niobsäure sehr ähnlich.

gewöhnlicher Temperatur farblos, nimmt beim Glühen eine gelbeJ'arbe an, die zwischen der der Tantalsäure und Niobsäure die Mittehält; wird beim Erkalten wieder farblos. Wird, wie die Niobsäure, beimRothglüben in Wasserstoffgas dunkler, doch weniger als jene; beimGlühen an der Luft wird sie wieder weifs. Wird von trocknem Ammo-jRakgas in der Rothglühhitze ebenfalls geschwärzt, während sich vielWasser bildet. Beim Glühen in Hydrothiongas wird sie in Schwefel-peiop verwandelt. Ihr specifisches Gewicht ändert sich wie das dertantal- und Niob-Säure, je nach der Temperatur, auf die sie erhitzt

n C. So war das spec. Gew. der aus dem Chlorpelop dargestellten Pelopsäurese u Rhibeu über der Weingeistlampe (1) 5,98; (2) = 5,982; nach

onsstündigem Glühen in heftigem Kohlenfeuer und Pulvern der halbgeschmol-op? n Masse Im Achatmörser (1) == 6,361; (2) = 6,370 bei 20°, nachdemd» U * . im Roroetlanofen und Pulvern, wie vorher das Pulver zeigte unter«. m Mikroskop ein krystallisches Aussehen bei (1) und (2) 5,793 bei 22°.* s s * e hierauf mit zweifach-schwefelsaurem Kali zusammengeschmolzen sieuni a n unter diesen Umständen sehr schwer löslich und zuerst mit heifsemBar , rauf mR Ammoniak-haltendem Wasser gewaschen wurde, bis das FiltratGlas Salze nicht mehr trübte, erschien sie sehr voluminös und hatte nach dem611 im Kohlenfeuer ein spec. Gewicht CI) 6,140; (2) 6,146; und endlich