Molybdänsäure.
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. h- Mit Säuren zu Molybdänsäure-OxydsaHen. Die Säuren bilden mit dem•auen Hydrat dunkelblaue Auflösungen, welche beim Abdampfen syrup- oderaxtract-artige, dunkelblaue Massen liefern , und sich an der Luft, besonders inOer Wärme , durch Oxydation entfärben. Kali entfärbt die blaue Lösung unterO'g des braunen Oxydhydrats, bei grofser Verdünnung bleibt jedoch dielussigkeit blau: Salmiak fällt nur einige dieser Lösungen. Buchows, Beb-zr lius.
c - In Weingeist ein wenig löslich.
Zweifach molybdiinstmres Molybdänoxyd.
Man erhitzt gewöhnliches molybdänsaures Ammoniak mit wenig-stens der doppelten Menge Molybdänsäure im geschlossenen Tiegel zumschmelzen und laugt nach dem Erkalten die überschüssige Molybdän-Säure mit Ammoniak aus. — Fast metallglänzendes zwischen braun-roth und violett gefärbtes Pulver. Berlin.
Berechnung. Berlin.
3 Mo 138 68,31 68,35
80 _ 64 31,69 3 1,65 _
~~ ÜIo0 2 ,2Mo0 3 202 100,00 löO^OO
°D Salzsäure oder Schwefelsäure nicht angegriffen, von Salpetersäure leicht°X}'dirt. L-1 6 b 1
C. Molybdänsäure. MoO 3 .
Findet sich als Molybdänocher.
Bildung. 1. Beim fortgeselzen Erhitzen des Molybdäns, oder seinerniedrigeren Oxyde, oder des Scliwefelmolybdäns an der Luft. — 2. BeiEinwirkung der Salpetersäure auf dieselben Körper. — 3. BeimJühen des Metalls oder der Oxyde in Wasserdampf, Regnallt (jnn.•>m. Phys. 62, 356), oder mit Kalihydrat, Liebig Kasm. Arch. 2, 57), unterWicklung von Wasserstoffgas.
in .£ arstenim !/- E Man löst Molybdän oder dessen niedrigere Oxydeüberschüssiger Salpetersäure, und dampft die Lösung entwederI« Zl,r .Trockne ab, und glüht den Rückstand gelinde; oder b) manp s ' e freiwillig verdunsten und sammelt- die sich dabei als weifsessie Ve ^ ^scheidende Molybdänsäure auf einem Filter, wäscht sieSei Nasser aus und trocknet sie. Berzelius. — 2. Man digerirt: u yefelmolybdän mit Salpetersäure, bis seine graue Farbe zerstörtmit j und befreit die erzeugte Molybdänsäure durch Waschen
i'Üst ass . er V011 ^ cr Salpeter- und Schwefel-Säure. Scheele. — 3. Manslä i Mdngcpulvertes, reines, natürliches Schwefelmolybdän bei erstKiib Cler ’ dann schwächerer Hitze, bis es in der Hitze gelb, in derSh tC weifs erscheint. —4. Aus unreinem, mit Quarz u. s. w. gemengtenjJ^efelmolybdän hat man zuvor molybdänsaures Ammoniak zu be-Tie e ! 1 i' Cs ‘ dieses -) Mieses erhitzt man dann längere Zeit in einem offenenhie,.. s ° gelinde, dass es nicht schmilzt. Berzelius. — Eben so dientz " rtas aus Gelbbleierz dargestellte molybrfänsaure Ammoniak. Wittstkin.
im \J Ciffenscl, ofien. Nach (l,b) bereitet: Weifse, leichte, poroseMasse,„nasser sich in feine, seidenglänzende Krystallschuppen zertheilend;a dem Glühen, wobei es blofs ein paar Proeent nicht saures Wasser