Dreifach-molybdänsaurer Baryt.
511
[ 517 . 518 ]
amorphen dunkelrothen Masse austrocknet. Dieselbe wird beimErhitzen vollständigin Zweifacli-Schwefelmolybdän und in, durch Wasserausziehbares, [518] Zweifachschwefellithium zersetzt. Sie wird an derLu ft nicht feucht, löst sich jedoch sehr leicht in Wasser. — Es gibtauch eine Verbindung mit überschüssigem Dreifachschwefelmolybdän.
Eerzeuus.
B. Vierfach-Schwefelmolybdiinlithium. — Hellgelbes, etwas kry-tallisches Pulver, wenig in kaltem, leicht, mitrother Farbe, inkochen-, eni Wasser löslich. Letztere Auflösung scheidet beim Erkalten nichts> Ul| d gibt beim Abdampfen einen rothen, extractartigen Rückstand.BE ßZELIlJS.
Molybdän und Baryuni.
A Molybdäns aur er Banjt. — a. Halb. — Fällt aus der Lösung?ü h in verdünnter Salpetersäure bei derUebersättigung mit Ammoniakmder. Weifses Pulver, welches auch nach dem Glühen weifs bleibt,* n verdünnter Salz - oder Salpeter-Säure löslich ist. — Man kann zu
kol l 611 ' ^' vec ke die Eisensauen der Mansfeldischea Kupferöfen gepulvert mitsäu - SaUrem Natron schmelzen, mit Wasser ausziehen, das Filtrat mit Salpeter-sa re Ubersättigen und zur Verjagung der Kohlensäure erwärmen, mit salpeter-d r ® m Baryt versetzen, vom Schwefelsäuren Baryt abfiltriren, durch Ammoniakn halbmolybdänsauren Baryt fällen und mit kaltem Wasser waschen. Heine.1 Pr. Cheun. 9,204). [Ist hier nicht Vanadsäure im Spiel?]
Geglüht. Heine. Bei 80° getrocknet. IIeinb.
153,2 68,03 68,04 2 BaO 153,2 65,41 64,72
Mo ° 3 72 31 97 31,96 Mo03 72 30,75 30,39
HO 9 3,84 4,89
ß aO,Mo03 • 2 2 3 ;2 100,00 100,00 + Aq 234,2 100,00 100,00
'veif k E in f' a ch. — Molybdänsaures Kali fällt aus essigsaurem BarytWird A- 0 ^ 011 ’ "eiche bald zu einem Krystallpulver Zusammengehen.Säur füllen blau. Bekzelius. Löst sich in Salz - oder Salpeter-Sc i lei e > welche dann beim freivvilligen Verdunsten das Salz in krystalli-BKAA^uden absetzen. Nicht in Wasser löslich. — Enthält nachs bl,55 Baryt auf 48,45 Molybdänsäure.
Salze C ' ® Vanb krg u. Streik bildet die Molybdänsäure mit Baryt zahlreiche
^ ^nfach-nwlybdänsauren Baryt erhält man durch Fällen einerb a ri u g Molybdänsäure in überschüssigem Ammoniak mit Chlor-1J uthäit 1 ’-o ,^ öes Krystallpulver, in Wasser wenig löslich; unschmelzbar.11) °uiak «■ r ^ roc - Baryt. Wird die gelbe Ammoniakverbindung (S. 504) in Am-Schlau i° S ^ . uni * Chlorbariuni zugesetzt, so erhält man einen tveifsen Nieder-Barbe a C ' s ’ c *' "' e das einfachsaure Salz verhält, aber mit Säuren eine gelbesäure nmiTno eml,filt 50,07 Proc - Baryt, 1,83 Ammoniak, 46,77 Molybdän-fiarvt mit 1 hosphorsäure. Er.scheint daher aus einfach-molybdänsaurem
c - z*# ln f» ea Mengen Ammoniak und Phosphorsäure zu bestehen.
Ban ou' b ' mol l)bdämaurer Baryt. — 2ßaO,5Mo0 3 + 6H0 oder .tooni i/ I + BaO,3 MoO 3 + GIIO. Aus dem entsprechenden Am-iu w» als B ,,c| viger weifser Niedersfchlag erhalten, ünkrystallisirbar,kryS Ser h etWaS liislicil 5 schmelzbar, das geschmolzene Salz erstarrt
ent ^ re lf ac h-molybdänsaurer Baryt. — BaO,3 MoO 3 -f HO. — 1Pichendes Alkalisalz wird mit Baryt gefällt. Weifser flockij