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Uran,
[595. 596]
iffiRGsVersuchen ( Poyg. 59, 5) ist das Dasein eines besonderen schwarzen Oxyd-oxyduls zu bezweifeln. Das durch heftiges Glühen des salpetersaureu Oxydserhaltene Oxydoxydul nahm hei schwachem Glühen an der Luft theils gar nicht,theils nur um 0,04 Proc, an Gewicht zu; an der Luft gelinde geglühtes Oxydverlor heim heftigen Glühen im Wiudofen nur 0,09 Proc. [Wahrscheinlich wirktbeim Glühen im Wiudofen das Kohlenoxyd ein wenig desoxydirend.]Berechnung nach Peligot. Oder:
4ü 240 85,71 2UO 136 48,57
__50_40 14,29 __ U 3 0 3 144 51,43 _
"W>5 280 100,00 2 U0,Ü’0 3 280 100,00
D. Grünes Uranoxyd - Oxydul. U s O 4 .
Das ehemalige Dranoxydul. —Findet sich unrein als Pechblende. — Bildung•— 1. Durch Verbrennen des Metalls (n, 585). — 2. Durch Verbrennendes Oxyduls. Das nach (2) bereitete (II, 586) entzündet sich an der Luft beigewöhnlicher Temperatur und verwandelt sich unter fortschreitendem schwächet*Glimmen in schwarzes Oxydoxydul, welches hei längerem Erhitzen grün wird-Peligot. — Diese pyrophorische Eigenschaft des in einem Strom Wasserstoffs**erhitzten kleesauren Oxyds scheint vom absorbirten Wasserstoffgas herzurühren idenn heim Verbrennen des so erhaltenen Oxyduls in einem Strom Sauerstoffs** 8erhält man immer ein wenig Wasser. Kammelsberg. Das nach (2) erhalte* 6Oxydul, längere Zeit zwischen 150 und 200° erhalten, wird ohneFeuerentwick'lung zuerst schwarz, dann nach völliger Sättigung mit Sauerstoff in 12 bis *5Stunden grün. Ebelmen Das nach (1), (3) oder (5) bereitete, cohärenter*Oxydul entzündet sich erst hei anfangendem Glühen, und verglimmt gleich ein® 1 "Kohle unter Aufschwellen zu Oxydoxydul, 'ßircHOr.z, Arfvedson, LecaNVjPeligot. Hierbei nehmen 100 Th. Oxydul nach Arfvedson 3,695 bis 3,73, na caEbelmf.n 3,91, nach Peligot 4,0 Sauerstoff auf. [3 UO + O = U 3 0 4 ; 204 : “== 100 : 3,92]. Im Knallgasgehläse verbrennt das Oxydul mit Funkensprühed'
Clarke -3. Bei schwachem Glühen des Oxyds. — Ueberhaupt entsteht das
grüne Oxydoxydul, wenn irgend eine andere Oxydationsstufe oder das Me]®*einige Zeit an der Luft in schwachem Glühen erhalten wird, während hei heit*'gern Glühen schwarzes Oxydoxydul entsteht. Peligot. — 4. Das UrailOXydUoin Wasserdampf rothgeglüht, zersetzt ihn langsam unter Bildung von
Oxydoxydul. Regnaumt (Ann. cmm. Pht/s. 62, 358).
Darstellung. Aus der Pechblende, welche neben 40 bis 95 Proc. Uranoxyo'Oxydul enthalten kann: Schwefel, Selen, Phosphorsäure, Kalk, Bittererde)Alaunerde, Kieselerde, Vanad, Mangan, Arsen, Wismuth, Antimon, Zink, Zin">Blei, Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer und Silber. — ]. Man löst die gepulvert**
Pechblende in erwärmter Salpetersalzsäure, [596] entfernt nach vülÜSeingetretener Einwirkung die überschüssige Säure durch Abdampf** 0 ’behandelt den Rückstand mit wenig Salzsäure, fügt Wasser hinz*bfiltrirt vom Schwefel und der Kieselerde (so wie vom Chlorblei u**“Chlorsilber, Wittstein) ab, schlägt aus dem Filtrat durch Hydrothioodas Arsen, Blei und Kupfer (so wie auch Wismuth und Zinn, Wittstelvnieder, filtrirt, kocht unter Zusatz von Salpetersäure, um das Eise* 1 'oxydul in Oxyd zu verwandeln, und übersättigt die Flüssigkeit mit vie*kohlensaurem Ammoniak, welches das Eisenoxyd, etwa vorhandenenKalk, so wie das meiste Kobalt-und Zink-Oxyd fällt, dagegen d aSUranoxyd nebst etwas Kobalt- und Zink-Oxyd löst. [Aus dem F> ltra ‘setzen sich oft Krystalle von kohlensaurem Kalk ab.] Man kocht das FiU*".“]so lange, als kohlensaures Ammoniak entweicht, wobei die 3oxyde niederfallen, bis auf etwas, die Flüssigkeit rolhfärbendes Koba*'oxyd, wäscht den Niederschlag auf einem Filter aus, trocknet und gl** 11