Wisrauthhyperoxyd.
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muthkorn, nebst gelbem Beschlag der Kohle. — Zink, Zinn, Kadmium,Blei, Eisen und Kupfer schlagen aus ihnen das Wismuth metallisch
nieder. Zink, Kadmium, Zinn und Eisen reduciren das Wismuth schnell undvollständig; die 2 ersteren unter heftiger Entwicklung von Gas und Wärme, die2 letzteren ruhig. Nachdem die freie Säure des Wismuthsalzes gesättigt ist, fälltein basisches Wismuthsalz nieder, welches dann auch reducirt wird, jedoch sehrlangsam. Das reduclrte Wismuth erscheint als ein schwarzgraues, nicht metall-glänzendes, dendritisches Pulver. Die reducirende Wirkung des Blei’s hört nacheiniger Zeit auf. Kupfer, Antimon und Arsen sind ohne Wirkung. Fischer
t Pugg. S, 497). Kupfer fällt das Wismuth sehr langsam und unvollkommen.
•Iacquki.ain. — In einer Lösung von 1 Th. eiufach-saipetersaurem Wismuthoxydin 500 Th. verdünnter Salzsäure bedeckt sich das Kupfer sogleich mit einer grauenMetailhaut, die allmälig zu kleinen blättrigen Krystaileo anwächst; in der Wärmesetzt sich alles Wismuth als Krystalianflug aufs Kupfer; auch bei noch verdünn-tem Lösungen erfolgt Reduclion. Reinsch ( J. pr. Chem. 24, 248). — Wasserzersetzt die meisten, wenn sie keinen zu grofsen Säureüberschuss ent-halten, in verdünnte Säure, welche wenig Oxyd gelöst behält, und inein schwer oder nicht lösliches basisches Salz, — Aetzendes Ammoniak,Kali, Natron oder Baryt fällen meistens weifses Hydrat (jedoch aus demsalzsauren'Wismuthoxyd basisches Salz), und beim Kochen, besonderswenn sie concentrirt sind, trockues gelbes Oxyd, A. Stroxieyer {Pony.26, 553), Jäcqlei.ain; der Niederschlag ist in überschüssigem Alkaliselbst beim Kochen unlöslich, Stromeyer. — Kohlensäure Alkalienfällen weifses kohlensaures Oxyd, in überschüssigem kohlensaurenAlkali etwas löslich, daraus durch Aetzkali fällbar. A. Stromeyer.Nach L. Laugiek {Ami. Chim. Phgs. 36, 332) ist der Niederschlag in überschüs-sigem kohlensauren Ammoniak völlig, in kohleusanrem Kali w'enig, in kohlen-sauretn Natron gar nicht löslich; aber nach Berzki.ius {Jahresber. 12, 166)zeigt sich das Wismuthoxyd nur dann in überschüssigem kohlensauren Ammo-niak löslich, wenn es Phosphor- oder Arsen-Säure hält. — Kohlensaurer Kalkfällt aus der salpetersauren Lösung schon in der Kälte das Wismuthoxydhy-drat vollständig, Liebig {Mag. Pharm. 35,114); eben so kohlensaurer Baryt,Strontiaa und kohlensaure Bittererde, Demarpay (Ann. Pharm. H , 240).— Phosphorsaures Natron fällt weifses phosphorsaures Oxyd. — Hy-drothion fällt auch bei grofsem Säureüberschuss alles Wismuth alsbraunschwarzes Schwefelwismulh; eben so Hydrothion-Alkalien, ohnedass ihr Ueberschuss den Niederschlag wieder löst. — Iodkalium fälltbraunes lodwismuth, im Ueberschuss des Iodkaliums leicht löslich. —Chromsaure [850] Alkalien fällen citrongelbes chromsaures Wismuth-oxyd. — Kleesäure schlägt erst nach einiger Zeit krystallisches klee-saures Wismuthoxyd nieder. — Ualläpfelaufguss gibt einen braungelbenNiederschlag. — Einfach-Cyaneisenkalium einen weifsen, nicht in Salz-säure löslichen; Anderthalb-Cyaneisenkalium einen blassgelben, in Salz-saure löslichen. Schwefelsäure und unterschwefligsaures Natron, unterZusatz von Salzsäure, fällen nicht das Wismuth.
c. Mit Kieselerde, mit Glasflüssen und mit mehreren scliwerehMetalloxyden zu glasartigen Massen.
fC. Wismuthhnperoxyd.
Das gelbe Wismuthoxydhydrat wird heim Kochen mit stark alka-lisch reagirendem chlorigsauren Alkali braun, wie Bleihyperoxyd, undin Wismuthliyperoxyd verwandelt. Arppe. Nach Heine z bildet sich das