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Schwefligsaures Wismuthoxyd.
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Spur Schwefel. Entwickelt, hei Luftzutritt erhitzt, schweflige Säure.Werther (j. pr. Chem. 27, 65 j Ausz. Pogg. 57,481].
W k b t h e b. Wenzel.
Krystalfe. Strahlige Masse.
Bi 213 86,93 86,20 86,34 85
2S 32 13,07 13,81 13,50 15__
BiS^ 245 lÖpÖ lÖihÖI “993l IÖÖ
Dass das von Wertber bereitete Schwefelwismuth BiS 2 sei, hierfür spricht seingröfseres spec. Gewicht und die Analyse. Auffallend jedoch ist die, wie es scheint,gleiche Krystallform von BiS 2 und BiS 3 . Jedenfalls scheint sich durch Zusam-menschmelzen des Wismuths mit Schwefel auch BIS 3 bilden zu können, wie sichaus den unten folgenden Analysen des künstlichen Schwefeiwismuths von Lager-HiELM und J. Davy ergibt.
B. Dreifach- Schwefelwismuth. — Findet sich in der Natur alsWismuthgima. — Bildet sich durch Zusamtnenschmelzen der Beslaud-theile. Fällt beim Versetzen der Wismuthoxydsalze mit Hydrothionoder eiuem Hydrothion - Alkali in braunschwarzen Flocken nieder.—X- System des natürlichen und künstlichen 2- u. 2 -.gliedrig. Geraderhombische Säulen, an den Kanten abgestumpft. Ftg. 73, jedoch statt derZuspitzungsflächen blofs p-Fläche, u 1 : u = 91°; m : t = 134° 30'; leichtspaltbar nach t, undeutlich nach p und u. W. PHILLIPS {Phil. Mag. Ann. 2,181; auch Pogg. ll, 476). Spec. Gew. des natürlichen 6,4 bis 6,5; spec.Gew. des durch Hydrothion gefällten und bei abgehaltener Luft [unterSchwefelverlust ?] geschmolzenen 7,001 Karsten. Licht bleigrau.Strengflüssiger als Wismutli. Das künstliche dehnt sich nach demSchmelzen beim Erstarren stark aus. Marx.
Lagebhielm. J. Davy. H. Rose.künstl. künstl. Riddarhyttan.
213 81,61 81,62 81,8 80,98
48 18,39 18,38 _ 18,2 ■ 18,72
BiS 3 " 261 100,00 100,00 100,0 99/70 ~
Beim jedesmaligen Umschmelzen des küntlichen Schwefeiwismuthsdringen aus der erstarrenden Masse Kugeln von metallischem Wismuthhervor. Marx (sckw. 58, 472; 59,114). Das natürliche Dreifach-Schwe-felwismuth, in einer Röhre erhitzt, gibt sublimirten Schwefel; aufder Kohle vor dem Löthrohr schmilzt es unter Kochen und lässt metal-lisches Wismuth. Berzelius. Bei Zusatz von kohlensaurem Natron wirddas Wismuth vor dem Löthrohr leicht reducirt. — Salpetersäure löstaus dem Schwefelwismuth das Metall auf, unter Abscheidung desSchwefels. — Wasserdampf, über roihglühendes Schwefelwismuth ge-leitet, gibt Hydrothion, Wismuthoxyd und wenig Metall. Regnault. —Wasserstoffgas zersetzt das glühende Schwefelwismuth in Hydrothion-gas und Metall, und Phosphorwasserstoffgas zersetzt es bei gelinderWärme in Hydrothiongas, Phosphor und Metall. H. Rose. Uebev dasVerhalten zu Bleiglätte: Berthieb ( Ann. Ckim. Phys. 39, 249).
C. Schwefligsaures Wismuthoxyd. — Wässrige schwefligeSäure bildet mit Wismuthoxydhydrat ein weder in Wasser, noch inwässriger schwefliger Säure lösliches Salz, welches bei stärkerer Hitzeseine Säure verliert. Fourcrox.
Gnielin, Chemie. B. II. 5. A.
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