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mälde eine noch überraschendere Färbung geben als diebis jetzt gemeldeten Namen. Sichteten Fisfuchs, Vielfrass,Kennthier, Moschus-Ochse unsern Blick, wenn er die heu-tigen Bedingungen solcher Thiergesellschaft umfassen wollte,nach der Polarzone, und zwar zum Tlieil der neuen Welt,der Löwe nach dem tropischen Africa, so schliesst die Listemit zwei als Species freilich ausgestorbenen Kiesen, derenErben an Gestalt wir gegenwärtig allem Anschein nach imöstlichen Asien zu suchen haben. Dies sind das Mammuthund das Nashorn, die zwei berühmten Thiere, deren Leiberbekanntlich noch hie und da unverwest von dem gefrorenenBoden von Sibirien ausgestossen werden und deren nächsteVerwandte, so weit wir zu urtheilen vermögen, in den tro-pischen Gebieten von Asien und Africa hausen. Sogar hierist jeglicher Verdacht, dass es sich in Thayngen um ein-geschleppte Raritäten handle, beseitigt. An Knochen vondiesen beiden Thieren ist genug vorhanden, um zu belegen,dass sie mindestens in einiger Zahl vertreten waren undlebend oder todt dem Menschen, der ihre Knochen zu aller-lei Zwecken in Stücke gehauen, zur Beute fielen, ja sogar,dass die Umgebung von Thayngen , da die Mehrzahl derMammuthknochen noch jungen Ferkeln angehört, den Schau-platz ihres Familienlebens bildete.
Diese kurze Aufzählung des Inhalts der merkwürdigenHöhle mag hier, wo es sich nicht um den Entwurf eineszoologischen Gemäldes, sondern um historische Prüfungeines aus unbekannter Zei^ aufgedeckten Thatbestandeshandelt, vorläufig genügen. Es wird später nöthig sein,der mitgetheilten Liste andere aus andern Localitäten andie Seite zu stellen. Vorher aber, da wir uns auf neuemBoden finden, wird es nöthig sein, uns über den Inhaltund den V r erth derartiger Zeugnisse Rechenschaft zu geben.