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nennen. Bei dem Schmetterling drängt sich die Verschie-denheit derselben von selbst auf. Aber auch bei demSäugethiere ist ja an ein Verharren weder von Stoff nochvon Form zu denken, und erweitern wir den Gesichtskreisüber den scheinbaren Kreislauf der Individuen, ja der Gene-rationen hinaus, so erhebt sich die Frage, ob die Arbeitdes Lebens an dem Stoff immer nur eine Wiederholungdesselben Körpers zu Stande brachte?
Nicht nur die Schmetterlinge, sondern fast die Ge-sammtheit der niedern Thiere gibt, hierauf eine unzwei-deutige Antwort. Ihre Lebensgeschichte kann man da, woHaltpunkte eingeschoben sind, so bezeichnen, dass das Kindsich zur lluhe legt, um als Jüngling zu erwachen, unddass dieser einschläft, bevor er zum Manne wird. Abernoch mehr. Nichts ist wahrscheinlicher, als dass diesedurch scheinbaren Schlummer so auffällig geschiedenenLebensphasen nicht an die vom Individuum in der Kegeldurchlaufene Zahl gebunden sind,, sondern dass in Periodenvon viel grösserer Ausdehnung, die vielleicht oft, für ein-zelne Stellen, zu dem Werthe sogenannter Erdepochen an-steigen, frühere Zustände bis zur Unkenntlichkeit verkürzt,man möchte sagen vergessen oder übersprungen werden, uman dem andern Ende der individuellen Bahn neue hinzu-zusetzen. Dies bedingt also Umwandlung nicht nur desIndividuums oder der Generation, sondern sogar der angeb-lichen Generationsreihe oder der Species, deren Lebens-ablauf zu überblicken unser eigenes Leben zu kurz ist, überderen Continuität aber, selbst wenn sie verschiedene Formeneinschliessen sollte, die Gleichheit des Geleises und dieGeschichte des Aufbaues des Individuums keinen Zweifel lässt.
In dem eben angeführten Fall, wo frühere ZuständeZurückbleiben, um spätere hinzuzusetzen,' würden wir die