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uns oft alle Sichtbarkeit schwindet. — Und, frage ich, gäbe esauch eine andere Wahrheit als eine solche für uns ? Erkennenwir nicht jede nicht als etwas Neues, Fremdes, sondern als etwasunserer eigensten Natur Zugehöriges, vom Eigenthum unseresGeistes Unzertrennliches an ? Alles Aeussere um uns nennenwir nur dann wahr, wenn es als Copie mit dem Ideal überein-kommt, das in uns liegt. Ja selbst schon zum blossen Sinnen-gebrauche bedienen wir uns der rectificirenden Norm (Form) unseresGeistes! — Und trauern wir nicht über den Mangel an Erkennt-niss, als über ein Eigenthum, welches wir verloren? Suchenwir also nicht Alle und immerdar was verloren und (wenigstensinsoweit wir es als verloren anerkennen) zum Theil wieder ge-funden ist! »Selig seid ihr, die ihr hie hungert; denn ihr solletsatt werden. Selig seid ihr, die ihr hie weinet, denn ihr werdetlachen.“ — Aber dagegen wehe euch, die ihr voll seid; denneuch wird hungern. Wehe euch, die ihr hie lachet, denn ihrwerdet weinen und heulen etc.
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»Diejenigen, welche Gott angreifen wollen, werden schondurch den Willen, ihn anzugreifen, verblendet.“
Ebenso werden wir durch den Willen zu Gott sehend.
„Der Mensch (als er fiel) schmeichelte sich das Licht ander-wärts als in dem Wesen finden zu können, welches dessen Heilig-thum und Quelle ist Und weiches allein ihn dazu führen konnte.“Gerade wie noch jetzt die Philosophen Gott ohne Gott er-kennen wollen.
„Der Mensch ist in dieser zeitlichen Wohnung darauf ein-geschränkt, bloss scheinbare Einheiten zu sehen.“
All unser Schaffen, Wirken und Thun im Sinnlichen ist ewignichts weiter als — Dislocation, also ein immerwährendes Rechnenund Versetzen unbekannter Grössen, deren absoluter Werth nieund nirgend in Betracht kommt, und der auch so lange das eineGlied der Vergleichung (uns eben so unbekannt seinem Innernnach als die übrigen), ich meine unsern Körper, dasselbe bleibt,wenn es uns anders nur um das Fortcalculiren zu thun ist,
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