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„In Folge des Falles haben alle sinnlichen Kräfte diesesWeltalls, welche in dieser Zeitlichkeit auf eine dem Menschenuntergeordnete Art wirken sollten, in Verwirrung auf ihn gewirktund ihn mit allem ihren Gewichte und ihrer Macht zusammen-gedrückt. Alle geistigen Kräfte, mit welchen er gemeinschaftlichwirken sollte, haben sich in Rücksicht seiner vertheilt und sichvon ihm getrennt.“
Der Fall des Menschen bewirkte den Einsturz des Weltallsauf ihn und dieses ward nicht minder als der Mensch transformirt.Des Menschen Fall war ein kosmisches Ereignis3, wie ein Reich mitseinem Könige stürzt. Das Regiment über das Weltall erhieltennun andere Wesen, die ehe seine Diener waren. Die Natur,welche subordinirt, also zertheilt und peripherisch ihm dienensollte, trat nun ins Centrum versammelt, und der Geist dafürvereinzelt ihm in die Peripherie. Das Subjicirte kann gegen dasSubjicirende keine Einheit vindiciren. Darum ist durch ebenjene Zertheilung das Geistige für den Menschen desubstanzirt,das Sinnliche substanzirt worden. Was ausser ihm war, kamin ihn und was in ihm war, kam ausser ihn. Statt Gottesbildist er Weltbild (Mikroskosmos) geworden. Seine materielle Belei-hung, aus dem Auszug aller Theile der grossen Welt zusammen-gesetzt, und daher Bild dieses materiellen Weltalls im Kleinen, warjedoch schon der Anfang seiner ersten Wiederbefreiung.
„ Da der Wille das einzige Mittel ist, in und ausser sichdie Spuren des Irrthums und des Lasters zu tilgen, so ist dieWiederbelebung des Willens die vornehmste Pflicht aller straf-baren Wesen. “
Bekanntlich arbeitet die christliche Logik auf nichts alsauf Reinigung unseres unreinen Willens.
„Wenn der Mensch alle Producte der Natur um sich zuversammeln bemüht ist, wenn der Naturforscher seine Gedankenunter allen Himmelsstrichen reisen lässt, und alle Entdeckungenverfolgt etc,, so sind alle diese Arbeiten ein Bild dessen, wasder Mensch hienieden thun soll und zeigen ihm seine Bestim-mung, alle Theile seines Reichs um sich her zu versammeln.“