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12 (1860) Franz Baader's Erläuterungen zu sämmtlichen Schriften Louis Claude de Saint-Martin's / herausgegeben von Friedrich von Osten-Sacken
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P. 372. Z. 36. Christus definirt Gutes- und Böses-Thunals Leben-Erhalten und Leben-Yerderben.

P. 374. Z. 19 22. Der, welcher den Hunger gibt, gibtauch die Speise. Die Begierde nach der Lust kommt von dieser.

P. 278. Z. 1216. Rom.

P. 378. Z. 2023. Wenn Saint-Martin sagt: wir müssenunsere vorige Behendigkeit, Reinheit, Thätigkeit wieder gewinnenund uns in die Lüfte schwingen, wie der seiner Wesenheit zu-rückgegebene Geist, so meint er den nicht mehr von einer andernSubstanz desubstanzirt gehaltenen Geist. Wenn man also sagt,dass zwei Substanzen im Menschen seien, so meint man, dassdie eine (Geist) noch nicht substanzirt ist.

P. 383. Z. 6. Wurzel und Potenz realisiren sich wechsel-seitig. Parole als Organe ist schon puissance.

P. 384. Z. 1013. Der Mensch ist das einzige Wesenin der Natur, das Andere durch die Rechte seines Willens undseines Wortes zum Handeln bringen kann. Alle andern sind aufihre physischen Kräfte eingeschränkt. Daher ist es falsch, ihneneigenen Willen zuzuschreiben.

P. 389. Z. 79. Der Verfasser deutet hier auf die wahreFreiheit (der Forschung) ira Gegensätze der Verknechtung derSchule.

P. 389. Z. 2125.Mit der Lüge greifen sie die Wahr-heit an, mit dem Nichts wollen sie das Wirkliche vernichten.Wenn sich selbst Satan nicht gegen Satan rüstet, wie wird sichWahrheit gegen Wahrheit rüsten? Hegel wie Schopenhauerhätten in diesen Worten einen Protest gegen ihre Systeme findenkönnen.

Aus den letzten Paragraphen dieser Schrift mögen nur nochfolgende Gedanken angemerkt werden:

Unser Gott theilt seine Geheimnisse nur denen mit, diesich seinem Dienste weihen. Sie sind es, die er seines Geistes,seiner Wissenschaft und Liebe theilhaftig macht.... Im Friedensollen wir sein mit unsern Mitmenschen, im Krieg mit uns selbst.Nur der ist in Krieg mit sich selbst, der mit seinen Nächsten in