Vom Geist und Wesen der Dinge.
Erster Theil.
P. 1. Z. 1 — 8. „Der Mensch will so gern für alles, waser thut, für alles, was er sieht, einen vernünftigen Grund haben.Ich glaube desshalb voraussetzen zu dürfen, dass wirklich alles,was ist, einen solchen Grund seines Daseins habe, und dass dasAuge des Menschen, gleich einem obersten Richter, bestellt sei,um bei allen Dingen jene Absicht ihres Daseins zu erforschenund hernach streng über die ungehinderte Erreichung derselbenzu wachen.“
Aller Ausgang ist nur des Eingangs wegen, alles Verursachte,Producirte, Gemachte, Manifestirte, nur der Ursache wegen, allerEgress des Regresses oder Reflexes wegen da. Dieses ist derBegriff des Grundes, des Warum, des Zweckes. Wenn im Aus-gang (Descensus) das Centrum der Anfang der Peripherie, diesesdas Ende des Centrums ist, so ist hinwieder im Eingang (As-census) die Peripherie der Anfang des Centrums, dieses das Ende(Ziel) der Peripherie. Indem das Centrum sich beständig in derPeripherie aufhebt, ist diese immer neu hervorgebracht. Indemdie Peripherie sich immer im Centrum authebt, ist dieses immerneu. Hieraus begreift sich der simultane Urständ des Anfangsund des Endes durch eine Mitte und ihre Reintegration in beiderZusammengehen.
P. 1. Z. 9 —11. „Ich hielt desshalb für schicklich, michdes Menschen selber als eines Mediums zu bedienen, durchwelches ich die Welt um mich her betrachtete.“