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firmation und Reproduction der inneren, bildlich zu sprechen : derBaum macht wieder Samen, wie er aus dem Samen kam, nurdass diess in Gott zumal und nicht zeitlich geschieht. Zur Pro-pagation der Idea nach aussen ist Natur nöthig. Soll nemlichdie Idea nicht bloss als Gedanke, sondern effectiver Spiegel desGeistes sein, so muss sie Verselbstigung erlangen, was nur damitmöglich ist, dass ihr eine Basis zur Selbstspiegelung, nemlich dieNatur subjicirt wird, welche hinwieder in ihren der Idea entspre-chenden Gebilden sich spiegelt und verselbstigt.
Ganz richtig übrigens bemerkt Saint-Martin, dass wir deneigenthümlichen Umfang unseres Denkens erst durch die Bilderkennen lernen, welche wir in uns erzeugen. Wenn aber wirklichdiese Bilder die Spiegel sind, in denen unser Geist sich beschaut,wenn man also sagen darf, dass unsere Gedanken uns den Dienstder Sophia leisten (das Analoge leisten, was die ewige SophiaGott leistet), so muss auch eine Natur in uns dieser Sophia alsSpiegel dienen, wie die ewige Natur in Gott der Sophia zumSpiegel dient.
P. 48. Z. 17—19. Der Spiegel verdichtet die Dünste, wieder Hauch in Tropfen sich an ihm verdichtet. — Da das Weibbei Mose Gehilfe heisst, so ist es Cadre, bei J. Böhme Lustoder Einfasslichkeit (nemlich das normale Weib) sowie das un-rechte Weib Unlust. Aber J. Böhme nennt die Lust auch Sohn,da doch der Sohn das Gefasste ist. — Nur das immer neu Er-zeugte wird immer neu sichtbar.
P. 49. Z. 2 — 4. Es kommt auf die Normalität oder dieabnorme Versetzung der Spiegel an.
P. 49 Z. 11—15. Das Kind spiegelt beide, den Vater unddie Mutter.
P. 50. Z. 2 —12. Der Spiegel (das Auge) kann blindwerden. Das Sehen des Auges beruht auf seiner Durchsichtig-keit d. h. Unsichtbarkeit in derselben Region.
P. 51. Z. 8 —14. Durch den Fall sind wir der wahrenWirklichkeit entrückt, taub und blind geworden. Ideal ist Abbild be-züglich auf höheres Reales, Urbild bezüglich auf niedrigeres Reales.