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12 (1860) Franz Baader's Erläuterungen zu sämmtlichen Schriften Louis Claude de Saint-Martin's / herausgegeben von Friedrich von Osten-Sacken
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P. 99. Z. 1 8. Man erinnert sich hier der drei Küsseder Templer.

P. 99. Z. 1626. Keine Erweckung oder Uebung dererkennenden Kraft, die auf ihren wahren (bewundernswerthen)Gegenstand gerichtet ist, ohne die Erweckung der verehrenden(liebenden) und diese nicht ohne Erweckung der base zur Be-fruchtung und Formation der Wunder. Wie also jede Bewe-gung des Erkennens und Liebens im guten Sinne zugleich physischwirkt, den eigenen Auferstehungsleib sowohl als den ihm entspre-chenden in der Natur entwickelnd, so wirkt jede solcue Bewegungim nichtguten Sinne auf letzteren verletzend und den Finsterleibentwickelnd.

P. 101. Z. 9 24. Somnambule sprechen von Organenoder vielmehr Werkzeugen, die sie noch nicht haben.

P. 102. Z. 2027. Die Speise zieht den Esser dahin, wo-her sie selber kam. Alimentation ist Oeffnen eines Rapports vonDiesseits und Jenseits.

P. 104. Nach unserem Verfasser ist der Mensch das einzigeBuch, welches Gott gefallen hat selber zu schreiben und zu ver-öffentlichen. Desshalb, sagt er, ist es denn auch für uns eine sonützliche Sache, im Menschen unmittelbar zu lesen, als in dem ein-zigen Buche, das man die ursprüngliche Tradition nennen könnte.Ebendadurch, fährt er (P. 105) fort, dass der Mensch das einzigevon der Hand Gottes geschriebene Werk ist, wird er auch dasnatürlichste und einzige Medium zwischen Gott und der Welt.Er ist das Gesetzbuch Gottes und war ursprünglich bestimmt überdie Erhaltung des göttlichsten Gesetzes bei den Bewohnern allerverschiedenen Regionen zu wachen. Er ist das einzige Wesen,in welchem Gott wohnen kann, weil er das einzige Buch ist,welches der lebendige Geist selber erfüllt. Desshalb sucht Gottso sehr sich in dein Menschen selber zu gestalten (nicht als ober ohne den Menschen formlos wäre), damit der Mensch, wenner lebhaft in sich das Leben, die Kräfte und Eigenschaften Gottesempfindet, hernach wie ein lebendes Buch von allen diesen Wundernerzählen, die Seele seiner Leser ganz ergreifen und gefangennehmen und in ihnen das brennende Verlangen erregen könne,