Bestimmung des neuen Vermittlers (des Menschen), die ursprüng-liche Temperatur wieder herzustellen. Der Mensch sollte dasWerk, zu welchem er berufen war, mit seiner Schöpfung beginnen,und erst dann, wenn er es ganz vollendet hätte, würde ihm derLorbeerkranz zum Lohne geworden sein. Nach seinem Falleist er zu einem doppelten Tagewerk verurtheilt, nemlich zuerstzu dem Werke der Selbstverbesserung und Wiedererneuerung unddann auch noch zu dem Werke, das seine ursprüngliche Be-stimmung war. .. . Der Mensch, wie er selbst ursprünglich imschönsten Einklang seiner körperlichen Natur war, scheint auchzur Verbreitung dieses Einklangs bestimmt gewesen zu sein, under hat unfehlbar dieses Geschäft zuerst auf der Erde, die ihmzum Aufenthaltsort gegeben war, vollbringen, alsdann aber das-selbe allmälig auch auf andere Regionen des Universums aus-dehnen sollen.“
P. 204. Z. 26 — 29. Die Fixsterne sind also nicht, wiez. B. Schubert glaubt, lichtzeugende Sonnenatmosphären, vielmehrist das Feuer bei ihnen vorherrschend.
P. 206. Z. 26 — 31. Die Hülle (Form) und das Princip(als organisch) müssen éines Wesens sein. Nimmt aber einWesen ein anderes als Form an (Kleid), so dass seine Form sen-sibel wird, so muss er dieses andere erst durchdringen, um eserfüllen zu können, und dieses andere Wesen wird also desub-stanzirt oder seine Substanz aufgehoben. Ist aber das eine Wesennur essential (ohne Form) im andern, so findet eine Deessentiationoder Transessentiation statt. Hier ist Inwolmung, nicht Durch-dringung allein, ohne Form.
P. 207. Z. 13 — 21. „Betrachtet man die Körper als eineZusammenhäufung und Aggregation der Atome oder festen Grund-theilchen, so muss man sie freilich, so wie die gemeinen Physikerthun, ihrer Natur nach für undurchdringlich halten. Betrachtetman sie dagegen, wie wir schon früher gethan, als das Resultateiner Zusammenwirkung zwischen Kraft und Widerstand, so ver-liert das Gesetz der Undurchdringlichkeit seine Allgemeinheit, undbeschränkt sich auf den einfachen Satz: dass zwei Theile der