unterdrückt werden sollten, bald andere zu unterdrücken, welchevor allen vorherrschen sollten. Gott und sein Gesetz verlangenaber von dem Menschen, dass in allen Handlungen seines Lebensdie Handlungsweise den Grundsätzen und verborgenen Bewegungs-gründen seines unsichtbaren Wesens genau angemessen sein undentsprechen und dass jene von diesen ganz durchdrungen, nureine harmonische und naturgemässe Folge derselben, sein soll.Wir verlangen, sagt Saint-Martin, den Menschen selber in seinenHandlungen zu sehen. Hier heisst es also : Loquere ut videamUl Handle, damit ich dich höre!
P. 229. Z. 24—27 ff. Wie diese Durchsichtigkeit der Luftund Unsichtigkeit ihrer Erzeugnisse das himmlische Gestirn sicht-bar machte, und also das Sichtbarwerden des Einen das Unsicht-barwerden des Andern zur Folge hatte, so verhielt es sich auchmit dem Sichtbarwerden der Materie.
P. 230. Z. 1 — 4. Mit diesen neuen Sichtbarkeiten ver-schwand die frühere Sichtbarkeit, ähnlich wie wenn Laut- undSchrift-Charactere hervortreten und ihr Sinn verschwindet. —Ungewitter auf Horeb. — Geschiedenes Hervortreten und Ver-selbstigen der einzelnen Eigenschaften des éinen Elementes invier Elemente.
P. 230. Z. 20 — 23. Jedes generative Feuer wirkt positiv,um seine Form zu erzeugen, sich als Luft zu erfüllen (zu integ-eren) und negativ gegen jede andere Form (Luft etc.).
P. 230. Z. 24—29 ff. Das Erdeprincip steht insofern überFeuer und Wasser. Das Centrum bindet und entbindet Feuer
und Wasser nicht unmittelbar, sondern durch ein DrittesDarum ist j das Formans. Denn in der Form sind beide,und Sy, vereint. Wenn der Mann das Feuer, das Weib dasWasser gibt, so gibt der Mercur (Erde, Matrix oder der Geistüber der letztem und den Wassern) die Form.
P. 231. Z. 21 — 26. So steht auch der Geistmensch nichtUnmittelbar mit seinem materiellen Leibe, sondern mit dessen im-materiellem Princip (Blutseele) in Beziehung.
P. 232. Z. 22 — 28. Man ist noch sehr weit davon ent-