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12 (1860) Franz Baader's Erläuterungen zu sämmtlichen Schriften Louis Claude de Saint-Martin's / herausgegeben von Friedrich von Osten-Sacken
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P. 4. Z. 37. Der Mensch verlängert die Zeit (Materie),indem er die erste Veranlassung ihrer Schaffung erneuert.

P. 4. Z. 814. Vergangen (verloren) ist die Zeit, welcherwir ihren guten Inhalt nicht entnommen haben, welche wir nichtverzehrt, sondern die wir gefüttert haben.

P. 5. Z. 110. Diesen Funken meinen die Menschen ebenmit dem Tode zu verlieren. Es ist immer nur das Herz Gottes,welches den Himmel macht, welches das Zeitleben erträglichmacht, und ohne welches die Hölle verginge, weil ein Gegensatzgegen das Herz Gottes nicht sein könnte, wenn dieses selbernicht wäre.

P. 6. Z. 1319. In der That strebt der Mensch immerein einzelnes Hier zum absoluten Hier, ein einzelnes Jetzt zumabsoluten Jetzt zu erheben. Der Scheinzeit entspricht derScheinrauro, der wahren Zeit der wahre Raum. Auch im Schein-raum suchen wir immer das unganze gegenwärtige Hier mit demDort zu ergänzen. Anstatt sich (als ewig) von der Zeit auf-heben zu lassen, soll der Mensch die Zeit zur Ewigkeit aufheben. Keine Zeit und kein Raum sehliesst die Ewigkeit ein oderaus.

P. 7. Z. 2 8. Unterbrechen der Zeitfolge ist Integrirung.Zeitfolge Unterbrechen aus dem Zeitstrom an das Ufer Springen.

P. 8. Z. 1720. Kirchenglocke in Wildniss.

P. 9. Z. 514. Alles ist Affect. Liebe ist Gott, Hassist nicht, strebt nur zu sein. Unser Sein ist nur im Affect,Fühlen (wollend) ist Sein. Es ist eine schlechte Vorstellungmancher Theologen, die Identität des Gefühls-, Affects- undWillensgrundes zu verkennen.

P. 10. Z. 511. Afficirtsein ist Ergriffen-, Durchdrungen-sein, Bewegtsein. Man muss berühren (rühren), was man be-wegen will. Wahrer Sinn der Bewegung.

P. 11. Z. 415. Die Erklärung des Entstehens der Zeitmuss durch jene ihres Vergehens erläutert werden.

P. 11. Z. 1620. Der Mensch, sagt das Tableau naturel,welcher in der Universalité und für sie handeln sollte, hat sich