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12 (1860) Franz Baader's Erläuterungen zu sämmtlichen Schriften Louis Claude de Saint-Martin's / herausgegeben von Friedrich von Osten-Sacken
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P. 24. Z. 11^13. Wie dieser Schmerz der electrische

Funke der göttlichen Action für den Propheten ist.

P. 25. Z. 2131 ff.Die ganze Welt ist voller Menschen,die ihre Existenz bloss im Schein und in der Täuschung suchen,die sich in der Zeit festzusetzen und Epoche in ihr zu machenstreben (und zwar Viele noch bei ihren Lebzeiten), oder dieselbst, nach dem Ausdruck der Thoren, die Zeit hin- und umzu-bringen suchen, als ob diese nicht schon in den Werken desTodes und den faulen Früchten, welche sie täglich erzeugt, ab-gestanden und umgebracht genug wäre, und als ob nicht geradedas, womit sie die Zeit tödten wollen, diese vielmehr ernährteund erhielte.! Denn, könnte man ihnen einwenden, wenn ihrdie Zeit tödtet, so zeigt uns die Trophäen, die Beute, die ihrvon ihr gewonnen ? Ist es nicht vielmehr wahrscheinlich, dassdie Zeit euch getödtet hat, und dass sie euch noch jeden Augen-blick tödtet, indem sie alle eure besten Güter, eure Einsichten,Weisheit, Tugend, Kraft und Männlichkeit, eure Humanität, eureUneigennützigkeit, euren Geist als Beute mit sich fortnimmt?Ein Beweis, dass Jene, welche vorgeben, sie strebten die Zeit zutödten, oder, wie man sagt, sie zu vertreiben, sich hierin selbertäuschen, ist, dass sie vor Schrecken zittern, wenn nun diese Zeitwirklich vorbei, wenn die Stunde des Endes gekommen ist.

Diese Tödtung der Zeit ist es, welche den Unglauben anUnsterblichkeit hervorruft und nährt. Man kann sagen, dass diemeisten Menschen bei Lebzeiten sterben, von der Zeit getödtet.Sie füttern die Vergangenheit. Zeitleichname.

P. 26. Z. 1721. In seinem Gedicht Le Crocodile sagtSaint-Martin p. 54: v Jls ne savent pas que la raison pourlaquelle ils croient que lunivers ne passera point, cest peut-être parce quils se tiennent à un degré ob, il est toujourspassé etc. tt

P. 27. Z. 717. Diese reissenden Thiere, die der Menschin seinem Innern unterhält, sind die unerfüllbaren Suchten, dieer in sich nährt. Im Crocodile P. 174 wird gesagt: Tous lesêtres reposant sur leur propre racine, cest de la fermenta-tion de cette même racine quils doivent tous attendre leurBaaders Werke, XII. Bd. 22