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12 (1860) Franz Baader's Erläuterungen zu sämmtlichen Schriften Louis Claude de Saint-Martin's / herausgegeben von Friedrich von Osten-Sacken
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développement ; ... et si cette racine nopère pas en nous cetacte végétatif de la lumière , elle opère sa propre destructionen se dévorant elle-même. 11,

P. 27. Z. 2328. Verlangen ist hier als freier Affect ge-meint im Gegensätze des unfreien oder der Leidenschaftsbesessen-heit. Der Fallende, Stürzende hat keinen Führer (keine Assi-stenz). Der Fallende weiss nicht, wohin er fällt.

P. 28. Z. 14. Das Centralsehnen hat alle Directionen.

P. 28. Z. 2027.Die Zeit bewahrt wie ein treuer Archi-var die Geschichte alles dessen auf, was geschieht und was ihreDauer ausfüllt, und diese Acten sind so genau, dass auch keinJota darin vergessen ist, möge es nun für oder wider die spre-chen, welche einst in dieser eitlen, vergänglichen Welt ihr Da-sein hatten.

Es findet also ein Uebersetzen der in der Zeit entwickeltenFigur in das ewige Element statt.

P. 28. Z. 28 32. Dieses Arbeiten und Ringen geht her-vor aus dem Sehnen der Creatur vom Dienst des Eitlen (derZeit) frei zu werden, von der unruhigen Bewegung, um zur ruhigenzu gelangen, von der unganzen zur ganzen.

P. 29. Z. 1 8. Das nichtentwickelte Verlangen ist nichtetwa bloss comprimirtes, sondern leeres, weil erst durch die Ent-wickelung die Erfülltheit entsteht. Freiheit ist Totalität derAction, Identität der Stabilität und der Bewegung (anstatt ihresWiderspruchs).

P. 29. Z. 1517. Jenes Gesetz hat den Zweck, die Kraft-gewinnung zu bedingen, mit welcher sich der Mensch von demGesetze frei macht.

P. 29. Z. 9 20. Höchst lehrreich schliesst Saint-Martindiese Betrachtung mit der Nachweisung, dass jeder Act der Zeitfür uns die Sprosse einer Leiter sein sollte, die uns hinan zurfreien Region des Geistes führen soll, dass jeder Moment derZeit einen gerechten Anspruch auf uns zu machen habe, unddass eigentlich wir selber am meisten uns zur Rechenschaft überdas führen werden, was während ihm geschah. Diese Rechen-schaft bestehe in nichts Anderem, als in dem Zustand, zu welchem