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12 (1860) Franz Baader's Erläuterungen zu sämmtlichen Schriften Louis Claude de Saint-Martin's / herausgegeben von Friedrich von Osten-Sacken
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dingte den Urständ der Creatur. Zugleich aber auch — durchTilgung dieser Erweckbarkeit— die Bewährung der Creatur bedingend.

P. 469. Z. 15—25. Durch die Schöpfung ward nur die Er-weckbarkeit des Grimms bedungen. Nachdem aber durch dieCreatur es zur wirklichen Erweckung kam, so kann dieses er-weckte Grimmleben nur durch Excrétion unschädlich gemachtwerden. Und diess ist es, was man Anfang der Hölle durchdas Weltgericht nennt.

P. 470. Z. 13 — 20. Alle äussere Gewalt ist auf innereRepulsion (Hass, Lieblosigkeit) begründet. Mit dem Steigen desinnern Liberalismus muss der Servilismus äusserlich steigen. Da-her das falche Streben nach Herstellung einer Universalmonarchie.Wie könnte der Despot das Laster, die Irreligion, Lieblosig-keit etc. nicht wollen, da sie seine Macht bedingen?

P. 471. Z. 9 —11. Das Vorspiel eines solchen Weltbe-

herrschers oder Weltdespoten sahen wir in Napoleon.

P. 472. Z. 22 — 26 ff. Göttliches Mysterium und Natur-Mysterium sind wohl zu unterscheiden.

P. 474. Z. 25—27. Rationalismus ist die Lehre von derabsoluten Autonomie der Vernunft. Aber die Gehörigkeit derVernunft kommt vom Hören, Vernehmen.

P. 478. Z. 4—11. Lucifer statt die Erweckbarkeit der

ewigen Natur — in sich — zu tilgen, entzündete sie und machte

die Magie der Natur falsch-süchtig.

P. 480. Z. 15 — 21. Eben das Zurückgehen (Bleiben) derNatur bedingt das Vorwärtsgehen ihrer Wunder in das Licht.

P. 482. Z. 16—18. Die Wunder Gottes sind von dem

Bild Gottes zu unterscheiden.