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12 (1860) Franz Baader's Erläuterungen zu sämmtlichen Schriften Louis Claude de Saint-Martin's / herausgegeben von Friedrich von Osten-Sacken
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P. 181. Z. 16 20. Die Peripherie ist durch die Formmit dem Princip verbunden.

P. 186. Z. 1 2. Dieses Lesen (besser Hören) ist zurPeripherie das Centrum Finden ; Sprechen zum Centrum die Peri-pherie. Hören ist unmittelbar der gestaltenden Centralaetion Theil-haftwerden.

P. 187. Z. 14. Sprechend und schreibend übt der Menscheine Mimik des Gegenstandes. Sprechend schreibe ich, aberschreibend spreche ich nicht nothwendig.

P. 187. Z. 58. Jede Bewegung geht von innerer Figuraus zur äusseren und umgekehrt.

P. 188. Z. 1 7. Sprechen und Schreiben ist AndereDenken Machen.

P. 189. Z. 710. Sprechen ist Denken (Gedanken Er-zeugen). Der Mensch spricht selber, obschon nicht von sich selber.

P. 189. Z. 20 26. Der an seinen Körper gebundeneGeist spricht diese Sprache sich und Andern umsonst, wenn ernicht zugleich sie in die Körpersprache übersetzt.

P. 190. Z. 513. Eigentlich ist Sprache das, was dieKräfte mit diesen Mitteln der Aeusserung (den Organen) ver-mittelt oder sie verbindet, die substantiva mit den adjectivis,womit selbe pronunciren. Sprache als Aeusserung kann nurdie Uebertragung oder Fortsetzung eines innern Zustandes inAndere bezwecken und vermitteln.

P. 192. Z. 14 20. Die erste ist nur hörbar und unaus-sprechlich (Paulus im dritten Himmel).

P. 193. Z. 614. Wenn die Menschen dieses fortgehen-den Sprechens und Schreibens theilhaftig wären.

P. 194. Z. 811. Anders ist das Sprechen zum Geist,anders zum Nichtgeist. Dasselbe gilt vom Schreiben.

P. 194. P. 26 27. Reden, sagt Kleuker, setzt Denkenvoraus. Aber es darf nicht übersehen werden, dass Denken wiederReden voraus setzt. Ist Sprechen und Schreiben, Hören undLesen nicht primitiv zugleich? Kann ein Geist anders (als erstzu sich) sprechen, schreiben, wirken?