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geführt worden sein, als nunmehr in demselben vor-liegen *).
Schliesslich sprechen wir wiederholt die Bitteaus, dass das gelehrte Publicum die hier vorliegen-den Erläuterungen zu Böhme’s Lehre aus Baader’sliterarischem Nachlass zur weiteren Aufhellung deswahren Sinnes von Jacob Böhme’s Schriften hinsicht-lich ihrer mangelhaften Form mit Nachsicht aufnehmenwolle, zugleich aber auch den lebhaften Wunsch, dassihr unleugbar sehr bedeutender Gehalt zur Förderungder Wissenschaft mit demjenigen Ernst und Eiferbenützt werden möge, welchen man den Manen desseltenen, bei Lebzeiten viel zu wenig beachteten undnur zu häufig verkannten Mannes schuldig ist. DerGang, welchen die Philosophie und mit ihr auch dieTheologie in neuerer Zeit genommen hat, scheint inder That zu der Annahme zu berechtigen, dass die-ser Wunsch nicht unerfüllt bleiben werde.
München, im Juni 1850.
Df. J. Hambergcr.
*) Ueber die Auffassungen Röhme’s von Seiten der Günther,Datimer, Klee, Rothe, ßoekshammer, Sigvvart, Rosenkranz, Hille—brand, Auberlen, C. Schwarz, Ratze und Petri, Ulriei, Hagenbach,Schopenhauer, Frauenstädt, Allihn glauben wir füglich hinweg-gehen zu können, da sieh Hoff mann über sie bereits hinläng-lich ausgesprochen hat. Siehe Baaders sümintl. Werke II, An-merkungen zu S. 123, 147—151, 207, 348—350, 353—354,368—369, 373—374, 385—388, 391—395, 400—402,416—417,485—-488. Dann Desselben Einleitung zu dem III. Bande, p.LVII, LXVI, Einleitung zum V. Bande, p. XXIV, XXXI. End-lich dessen Vorrede zu der 2. Aufl. der kleinen Schriften Baader’s,p. LII, LXV, CXXIII, CXXVII.