12
ein Fürst des Reichs vnd alle sein absehn auf des hei-ligen Römischen Reichs wohlfarth führe. Spania gingedamit umb, eine Nonarebi vnd vominal auffzurichten, daswolle er nicht zugeben, so lange er lebete. So müsteman auch den König in Franckreich, welcher ein mechtigerkotenlot, nicht über den Rhein kommen lassen, sonstenstünde er den drey Geistlichen Churfürsten auf dem Halße.Pfalz müste vor allen Dingen restituirt werden, Sokönnte Franckreich wohl sonsten eine 8st>8ksotion erlangen.Er wolte die Spanier selber aus Italien , Artois vndHennegaw vertreiben helfen. Tyrol vnd was demanhengig solte allezeit bey dem Keyserthumbverbleiben. Mit Schweden würde es auch keine großedifficultetea geben, Sie suchten die Meerporten, als Wiß-mar, Rostock , Stralsund vnd Colbergk zu behalten, Nunwere Brandenburgk daran intsro88>ret, es möchten abernoch wohl Mittel gefunden werden, daß sie zu contentiren.Die Churfürsten, wie auch andere Blschoffe müßten ihreStiffter, deren sie entsetzt, wieder haben, Herzog Bernhardmüste in Elsaß oder Beyern (welchen Churfürsten,wie er vermercken können, er genzlichen zu ver-tilgen Vorhabens) etwas gegeben werden. Bethe ihn,er wolte dieses vnd was er vom Graf Kinßky gehöret,Jrer Churf. Dchl. nebenst vermeldung seiner willigenDienste berichten, vnd Sie ersuchen, dero Herrn 6ensralLeutenant*) vnd einen Rath zu Ihm kommen zu lassen,Er wolte den Reichshoffrath D. Gebharden auch zu sicherfordern. Bnter andern hatte er soviel verspüret, daßder Herzog zu Friedlandt sich gerne von des Reiches wol-farth mit Jrer Churf. Dchl. selbst vnterreden möchte,würde sich zu derselben in der Ober Lausitz oder in Böh men an einen bequemen ortt, wann Sie es begehren wür-den, begeben. Hette ferner erwehnt, es were ihm zwar
) Generalleutnant Armin.