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Der Kaiser Ferdinand und der Herzog von Friedland während des Winters 1633-1634 : nach handschriftlichen Quellen des Königlich-Sächsischen Haupt-Staat-Archivs und mit kritischer Berücksichtigung der gedruckten Berichte dargestellt / von Karl Gustav Helbig
Entstehung
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daß man zu Hofe nicht feyern thue vnd des- ihm

wegen keine Stunde in diesem Werke zu ver- durck

lieren." Schlieff aber schreibt an Herrn von Taube ten

denselben 13. Februar:Zu Wien wie auch zu Prag ist , in 2

ihnen angst vnd bang, wissen nicht, ob sie daß Ruder Frau

vorn oder hinten haben." Nachdem er von Spanischen trag

Werbungen in Wien gesprochen, heißt es weiter:Es schw

wirdt aber diesem werk nicht schädlich sein, dass wir auch sich

nur nicht zu langksam darzu theten vnd der Sache einen seine

anfangk machten. Der H. v. F. (Herzog) wil auch den er d

Obristen Kratz") parlloniren vnd alle seine gueter in , kein

Böhmen ihme wieder restituiren, der wird auch nicht satz

wenig dieß werk bei Hertzoch Bernhard zu befördern ihme zu

angelegen sein laßen. Alle Obriste vnd hohe oklioirer seien man

auf heute wieder anhero verschrieben, der H. v. F. wil Km

sich ihrer noch mehr versichern vnd einen vcsten ' führ

vhnaufloßlichen Band mit ihnen machen, der , stsch,

weder vorn Kaiser noch von Spanien wird den

kennen getrennt werden." Dai

Franz Albert kam also, wie man aus diesen Briefen jede

steht, den Wünschen des Herzogs bereitwilligst entgegen Rei>

und mochte dasselbe von Arnim und dem Kurfürsten lier,

hoffen. Darin hatte er sich freilich sehr getäuscht. Arnim Ste

hatte den 6. Februar (27. Januar) im Auftrage seines Oes

Herrn am Brandenburger Hofe dem Kurfürsten angeboten, den

auf die früher zwischen Sachsen und Brandenburg verein- frei

barten Bedingungen für beide Kurfürsten mit dem Her- heil

zöge von Friedland zu unterhandeln, um zu einem billigen acht

und aufrichtigen Universalfrteden zu gelangen. Der Kur- » He,

fürst lehnte nach einer Berathung mit seinen Räthen tiod

dieses Anerbieten ab, indem er auf die Nothwendigkeit tori

hinwies, die übrigen evangelischen Stände und den Reichs- zus

kanzler Orenstierna mit herbeizuziehen und zugleich auf Re!

den Frankfurter Convent hinwies, auf dem der Reichs- den

kanzler die Evangelische» vereinigen wollte. Doch schien .>