Band 
Zweiter Band.
JPEG-Download
 

Der anonyme Verfasser des in der Beilage zur XXI. Nummerdes oberpfälzischen Wochenblattes laufenden Jahres abgedrucktensehr angelegenen Wunsches hielt sich für berufen, auf den, wieer behauptet, noch sehr schlecht und wie weit zurüekseinsollendenZustand des oberpfälzischen Eisenhüttenwesens nicht nur seinPublicum, sondern selbst die höchste Stelle aufmerksam zu machen,und einen, wie er meint, höchst wichtigen, dringend nothwendigen,und das Uebel radical zu tilgen bestimmten Vorschlag der Re-gierung als einen Fund mitzutheilen, auf welchen ihn selbst erst,wie es scheint, nur ganz neuerlichst die Lectiire der bekanntenSchrift vom Minister Chaptal (Ueber Vervollkommnung derchemischen Künste) gebracht hat. Dieser Vorschlag geht dennin der Hauptsache darauf hinaus, dass man ein von ihm bestensund dringendst anempfohlenes Subject (das er zwar noch in pettobehält) als Professor der Mineralogie in oder nahe bei Amberganstelle und gut salarire, von welchem Subjecte er dann nichtsgeringeres erwartet, als dass selbes die allgemeine Blindheit undUnwissenheit sofort heben und tilgen werde, in der die öffentlichenBergbeamten in der oberen Pfalz sammt ihrem Berg- und Hütten-volk bis dahin (ohne Zweifel also wohl auch die administrativeStelle in München, d. i. die vierte Deputation der Gcneral-Landes-direction daselbst als Verwalterin des Berg- und Hüttenwesens)über die vielen und köstlichen Schätze sich befinden, womit, wieder Verfasser, (freilich mit Berufung auf eine Autorität, welche manin unseren Zeiten nur noch einem alten Weibe verzeihen könnte,nemlich auf die des alten, famosen, abenteuerlichen Bruschius &c.)

13 *