Band 
Siebenter Band.
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Menschwerdung des Sohnes, beide als unerklärbares Wunder undals übernatürliche Wirkung der göttlichen Allmacht (des schaffendenAÖyos) betrachtend, was auch Ambrosius thut, wenn er, dieFrage nach dem Wie? der Verwandlung zurückweisend, sagt:quid hic quaeris naturae ordinem in Christi corpore cum praeternaturam sit ipse partus ex virginc? und besonders bedeutend undlichtgebend scheint dem Recensenten die vom Verfasser hiebei nochangeführte folgende Stelle aus Joh. von Damascus:In derEucharistie ist der Leib wahrhaft mit der Gottheit vereinigt, derLeib aus der heil. Jungfrau, nicht so, dass der in den Himmelaufgenommene Leib von da herabsteigt, sondern so, dass das Brodund der Wein selbst verwandelt werden in den Leib und das BlutGottes: wenn du aber nach der Art und Weise, wie diess geschieht,fragst, so genüge dir zu hören, dass es durch den heiligen Geistgeschieht, gleichwie auch der Herr aus der heil. Gottesgebärerindurch den heil. Geist Sich Selbst und in Sich Selbst Fleisch ge-bildet hat. Man kann auch eben so gut sagen: so wie auf natür-liche Weise das gegessene Brod und der getrunkene Wein undWasser in den Leib und das Blut des Essenden verwandelt und nichtein von seinem vorigen Leib verschiedener werden, so wird auchdas Brod auf dem Altäre und der Wein und das Wasser durch dieAnrufung und Herabkunft des heiligen Geistes auf übernatürlicheWeise verwandelt in den Leib und das Blut Christi, und sie sindnicht zwei, sondern eines und dasselbe*).

Da das, was Irenaus über die Eucharistie gegen die Gno-stiker, Valentinianer und Marcionisten sagt, die Kenntniss dieser

*) Recens. hat hei einer anderen Gelegenheit gezeigt, wie unwissendwir noch über das Wesen der natürlichen Alimentation sind, und wie un-vernünftig also die Forderung ist, in das Mysterium der Eucharistie initiirtzu werden. Was übrigens erstere und die Nahrung überhaupt betrifft,so hat Recens. bei jener Gelegenheit bereits zwei Sätze aufgestellt, wel-che bei einer Theorie derselben zum Grunde gelegt werden müssen,nemlich 1) dass die Speise den Esser dahin zieht, woher sie selber kömmt;2) dass, wie Paracelsus sich zwar dem Scheine nach paradox ausdrückt,wir sind, was wir essen, und essen, was wir sind: was auch die Aus-drücke substanter, subsistence besagen.