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für das Gemeinsame gelten, dieses bedeuten, auf solches unbe-liebig ununterbrochen hindeuten soll. Ich sage einer äusserlichenEinzelnheit, weil es falsch ist, wenn man z. B. behauptet, dassdie äussere Gegenwart Christi nur bei seiner irdischen Lebenszeitstatt gefunden und nur während dieser Zeit nothwendig gewesensei, und dass dieselbe folglich mit seinem irdischen Tode wiederaufgehört habe, da ja dieser äusseren effectiven Gegenwart Fort-setzung nur in anderer Weise (in und durch seine Kirche undin und durch die von dieser gespendeten Sacramente) sich un-unterbrochen bis zum Ende der Welt erhält, weil Christus durchsein irdisches Verscheiden keineswegs zum von uns Abgeschiedenengleich einem anderen schwachen der Verwesung heinigefallenenSterblichen geworden, sondern als ein non-allant, nicht als einrevenantj durch seinen irdischen oder materiellen Tod seine früherbeschränkte äussere Gegenwart zu einer kosmischen, wenn schonnoch verhüllten, erhoben hat, so wie aus der jüdischen National-kirche eine christliche Weltkirche nach Christi Tod sich erhob.Diese Nothwendigkeit der wirksamen Vergegenwärtigung (prae-sentia realis) des öinen Gemeinsamen durch ein einzelnes oderbesonderes Aeusseres wird auch so lange fortdauern, als die Zeitselber fortdauern wird, so lange nemlich, bis dieses gemeinsameEine ins Centrum aller einzelnen Formen wird eingedrungen sein,diese alle sich subjicirt und organisch d. i. von innen heraus sichassimilirt haben, in der Schriftsprache: bis Gott Alles in Allemsein wird. Nicht etwa als ob das Aeusserliche mit seiner sodannzum Theil nicht mehr anorgischen sondern durchaus organischen,somit nicht mehr das Eine bloss einzeln oder neben anderemEinzelnen manifestirenden Allgestaltigkeit je verschwände, und nurdas Innere (z. B. nur die innere unsichtbare Kirche) bliebe, son-dern weil sodann im Inneren und im Aeusseren nur ein Regimentund din Regent sein und sich kund geben, nicht der Unterschied,wohl aber der Widerstreit des Inneren und des Aeusseren auf-gehoben sein wird. Wie es denn gänzlich falsch ist, wenn man,wie z. B. die protestantischen Mystiker zu thun pflegen, das Innereallein für das Wesentliche, das Aeussere, die Form, für ein Un-wesentliches oder für blosse Formalität hält, da im Gegentheil