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Achter Band.
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Mitläufer mauifestirt, der als solcher ihm dient, negativ aber, oderden Mitläufer verstummen machend, falls dieser sich ihm entziehtoder entgegen zu setzen strebt. Es versteht sich übrigens vonselbst, dass das Gesagte nur von der creatürlichen, nicht aber vonder mit dieser nicht zu vermengenden nichtcreatürlichen Mani-festation Gottes gilt, so wie dass auch in der creatürlichen Ma-nifestation die Creatur als Mitlauter darum doch nicht mit demschaffenden Worte als Selbstlauter in eine Identität der Substanzeingeht*), welche Nichtunterscheidung der Inexistenz oder Immanenzvon der Identität noch den II eg ersehen Philosophemen zumGrunde liegt, gemäss welchen z. B. nicht nur der zeitliche Regenteines Volkes die incarnirte geistig-moralische Substanz desselbenin sich trägt, und ist, so wie der jedesmalige juridische oderRechtsstaat das leibhafte Reich Gottes selber, sondern gemässwelchen Philosopheraen der creatürliehc Mitlauter und göttlicheSelbstlauter im Grunde oder in der Substanz öines und dasselbesind, so dass der einzelne Mensch freilich nur durch eine ArtBauchrednerei oder katoptrischer Selbstspiegelung einen Gott inund ausser sich zu hören oder zu Ihm zu sprechen meint, oder,was hier gleich viel gilt, zu einem Sokratischen Genius, währender doch nur zu und mit sich selber spricht und sein Monodramganz allein fiir sich spielt.

*) Mit Recht bestehen Günther und seine Anhänger auf der Aner-kennung der substanziellen Verschiedenheit Gottes und der Welt (als In-begriff der geistigen, der natürlichen und der menschlichen Wesen). Nurist diese Anerkennung der bezeichneten substanziellen Verschiedenheitkeine ausschliessend von der Günther’schen Schule vertretene, noch aucheine von ihr in der neueren Philosophie zuerst gefundene und behauptete,bange vor Günther hat Baader diesen Standpunct geltend gemacht, sowie es ihm auch nicht entgangen war, dass die Philosophie der Kirchen-väter und der Scholastiker, selbst jene des Thomas von Aquin, sich nichtganz frei erhalten hatte von aus der Philosophie der Griechen stammen-den Vorstellungen halbpantheistischer Art. II.