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Alles bisher Gesagte und Angedeutete glaube ich nun, soviel dieses bei derlei Gegenständen nur möglich oder erlaubt ist,in folgendem Schema des Quatcrnars des Lebens zum weiterenNachsinnen vorstellig machen zu können.
Einswerden der zwei zeugenden Congre.ss-Potenxen iui Geiste. Wille — Liehe.
Frühling
Morgen
Bewegen
Steigen
Geist
js, eitischliestien-blirssen, Vater,u Chemiker ro*oder Ursprung
Sohn, Aushreiten, heisses oderaufscliliossendes Feuer. Mittag,Summer, der alten Chemikerweissei' Schwefelod»rUrsprungder Wusscrtinctur. V
Mitternacht, kaltes, einschliessen-des Feuer, Eitischlicssen, Vater,Winter, der alten Chemiker ro*ther Schwefel oder Ursprungder Feueitinctur. ß
Sophia
Leib (Wesen), Samen (Tinctur)Sinken (Ruhe), Verstand, Weisheit
Abend
Herbst
Einsweiden der zwei zeugenden Potenzen im Leibe.
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lieber das Yerhältniss des Logos zur Sophia in Gott.
Der Herr Verfasser hat sich durch Herausgabe dieser Schrift*)das Verdienst erworben, einen Gegenstand der Religionswissen-schaft wieder in Anregung gebracht zu haben, welcher, so wie erzu keiner (früheren) Zeit völlig zur Klarheit gebracht worden ist,in späteren Zeiten den Theologen völlig abhanden gekommen zusein scheint. Desshalb fallen denn aber auch eben die Expositionendes Ternars seit geraumer Zeit so ungenügend, um nicht zu sagenflach, aus, weil der Begriff der Sophia diesen Theologen gänzlich
*) Ucber die Identität der Idee der Weisheit itn alten Testamentevon Stadler. München, bayer. Ilol'buchd. 1832. II.