Mehrphasige Mehrleitersysteme.
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die bei einem n Leitersystem erforderlich sind; beim Wechselströmekann man direkt ohne besondere Vorkehrungen die als Stromquelle ver-wendeten Dynamos oder Transformatoren derart untertheilen, dass manstets mit einer Stromquelle Systeme mit beliebiger Leiterzahl speisenkann. Solche Dynamos und Transformatoren wurden von Ganz undHelios besonders für das Dreileitersystem seit 1885 ausgeführt.
17. Mehrphasige Mehrleitersysteme.
Gehen wir von dem einphasigen Dreileitersystem zu dem mehr-phasigen über, so entspricht dies gew'issermaassen dem Uebergange ausder ebenen Anordnung der Leiter in die räumliche. Je nachdem w r irdie durch Ebenen repräsentirten Einzelsysteme aus denen sich das Mehr-leitersystem zusammensetzt, zusammenfallen lassen (Eig. 168), senkrecht
Fig. 168.
Ebenes Dreileitersystem.(Einphasensystem.)
Fig. 169.
Fig. 170.
Räumliches Dreileitersystem.(Verkettetes Zweiphasensystem.)
Räumliches Dreileitersystem.(Dreiphasensystem;Dreieckschaltung.)
Fig. 171.
Ebenes Vierleitersystem.(Ein phasensystem.)
Fig. 173.
Räumliches Vierleitersystem.(Dreiphasensystem;Sternschaltung.)
Fig. 172.
Räumliches Vierleitersystem.(Unvcrkettetes Zweispasensystem.)
zu einander stellen (Fig. 169) oder als Seiten eines Prismas auffassen(Fig. 170), brauchen w r ir zur Speisung zwei in der Phase zusammenfallende,dem Vorzeichen nach entgegengesetzte E.M.K., zwei in der Phase um 90 udifferirende E.M.K. oder drei in der Phase um 120° differirende E.M.K.
Der Mittelleiter führt im ersten Palle die algebraische, in denanderen Fällen, also heim zusammenhängenden oder „verketteten“ Zwei-phasensystem, oder beim Dreiphasensystem in Dreieckschaltung, diegeometrische Summe der Ströme der durch ihn begrenzten Nachbarsysteme.