Parallelschaltung von Wechselstrommaschinen u. Mehrphasenstrommaschinen. 227
die dritte Lampe bleibt zwischen a L a 2 . Fig. 198 stellt die hierbei auf-tretenden Potentialdifferenzen dar und lässt erkennen, dass die Span-nungsminima der drei Lampenkreise nach einander auftreten. Läuft diezuzuschaltende Maschine zu langsam, so leuchten die Lampen in der-selben Reihenfolge auf, in der die entsprechenden Phasen der zuzuschalten-den Maschine einander folgen. Bringt man die Lampen cyklisch in einemmit matter Tafel abgeschlossenen Gehäuse unter, so rotirt der Licht-schein nach rechts oder links. Fig. 199 ist gut geeignet, ein Bild über dieVerbindungen zur Parallelschaltung von Drehstrommaschinen zu geben.
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Fig. 198.
e) Mechanische Analogie zur Parallelschaltung von W.St.-Maschinen. Die Vorgänge beim Parallelschalten von W. St.-Maschinenlassen sich nach Mordey durch eine Analogie zur klaren Anschauungbringen. Man stelle sich zwei Dampfmaschinen vor, welche mittelst Zahn-rädern eine gemeinsame Welle antreiben. Die Welle veranschaulicht denStromkreis, welchem Energie zugeführt werden soll; die Zähne der Räderentsprechen den auf einander folgenden Stromwellen. Das In-Tritt-Fallen wird verständlich, wenn man sich eine der beiden Maschinen imGange und die Welle mitnehmend denkt. Um die zweite Maschine alsUnterstützung der ersten in Betrieb zu bringen, wird man die zweiteauf die Tourenzahl bringen müssen, bei welcher ihr Zahnrad in Syn-chronismus läuft. Ein Phasenindikator entspricht der mechanischen Vor-
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