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„zu zwingen. Schwere Kanonen und Haubitzen werden„bei diesem Angriffe vorzugsweise zur Anwendung kom-„men", die letzter,,, sobald sich das feindliche Geschütz in„gedeckten Aufstellungen zeigt."
„Im Verfolg und unter dem Schutze dieses Angriffs„wird die Artillerie den Unternehmungen gegen die Flan-ken der feindlichen Stellung die nothwendige Vorberei-tung, Unterstützung und Energie verleihen und hierbei„so zu manovriren suchen, daß ihre Geschosse in der„Richtung auf das Defilee Hinstreichen."
o. „Die gegen die Flanken des Vertheidigers manövrirende„Artillerie muß sich der Enfilade der etwa im Rücken„des Defilees auftretenden feindlichen Artillerie entziehen„und, wenn diese die eignen Maßregeln gegen die seind-„liche Flanke wirksam bedroht, das Feuer derselben mit„Gewalt auf sich ziehen und dämpfen."
p. „Es muß mit aller Macht auf die Ucberwältigung einer„feindlichen Flanke hingedrängt werden, um die feindlichen„Truppen gegen das Defilee zusammenzupressen, das Ar- ,„tilleriefeuer auf diesen Punkt zu koncentriren und da-durch dem entscheidenden Schlage volle Gewalt zu ver-„leihcn."
g. „Gegen unerwartete Entwickelungen feindlichen Nachschubs„vor und seitwärts des Defilees muß Artillerie in Be-reitschaft gehalten werden, so daß nicht alles Geschütz„vor dem Eintritte der Entscheidung in Thätigkeit treten„darf."
r. „Sobald der Abzug dcö Vertheidigers sich mit Sicherheit„zu erkennen gibt, muß das Feuer der Artillerie gegen„das Defilee gerichtet werden, um daselbst Unordnung„und Stockungen zu erzeugen. Die Artillerie geht hierzu„so nahe an die feindliche Stellung heran, als es die„feindliche Artillerie und das Terrain gestatten."