Entfernung der Gesfeinstheile durch Wasser. ^
und südlichen Hemisphäre liegt. 3) Dass kein merklicher Unterschieddes Seewassers unter verschiedenen Meridianen existirt. 4) Dass keingenügender Beweis vorliegt, dass das Meer in grossen Tiefen salzigerals an der Oberfläche ist. 5) Dass das Meer im Allgemeinen mehrSalz enthält, wo es am tiefsten und am weitesten vom Lande entferntist, und dass sein Salzgehalt in der Nachbarschaft grosser Eismassenimmer vermindert ist. 6) Dass kleine, wenn auch mit dem Ocean inVerbindung stehende Binnenmeere immer weniger salzig sind, als dererstere. 7) Dass das Mittelländische Meer eine etwas grössere MengeSalz enthält, als der Ocean.
Der Salzgehalt des Meeres, vorzüglich der an der Oberfläche, hängtsehr davon ab, ob fast ewiges Eis oder grosse und zahlreiche Flüsse in der
Nähe sind. Das Baltische, Weisse, Schwarze und Gelbe Meer sind wenigersalzig, als der Ocean, weil sie mit verhältnissmässig grossen Mengensüssen Wassers gespeist werden. Wegen der geringen Menge von Salzin dem Azowschen und Schwarzen Meere enthalten die Buchten desletzteren oftEis, und dasAzowsche Meer ist häufig vier Monate lang jähr-lich gefroren. Der höhere Salzgehalt des Mittelländischen Meeres, obgleiches ein Binnenmeer ist, hängt davon ab, dass die Verdunstung seinerOberfläche mehr beträgt, als das einströmende Wasser, oder, im Fallsein Salzgehalt nicht immer noch zunimmt, von früheren Unterschiedenin dieser Beziehung, welche der jetzige Zufluss von süssem Wassernicht mehr zu ändern vermag. Zwei grosse Strömungen, die eine vondem Schwarzen, die andere von dem Atlantischen Meere, von denendie eine süsser, die andere salziger ist, als das Wasser des Mittelmeeresselbst, setzen in dasselbe ein.
Kieselerde ist in vielen, ja den meisten Wassern in Lösung enthal-ten, findet sich aber hauptsächlich in warmen Quellen. Die Geiser vonIsland sind seit Langem wegen ihrer Abla gerungen von Kieseltu ff undKieselsinter berühmt, die das Innere der nördlichen Insel von Neusee-land durchziehenden Kieselthermen sind aber durch die Mächtigkeit derAblagerungen, den grossen Raum, welchen sie einnehmen und dieMannigfaltigkeit der Formen, welche die Ablagerungen haben, z. B. dervon Treppen an den Seiten der Hügel, über welche heisse Cascadenfliessen, ferner durch schöne schwammförmige Bildungen aus Kiesel-erde, welche durch capillare Attraction und Verdunstung des Wassersentstehen, fast noch bedeutungsvoller, obgleich Geiser von solcher Höhewie die isländischen dort nicht Vorkommen. Das Wasser des grossenGeisers in Island mit einem specifischen Gewicht von 1,001 (M) unddas von der Quelle von Hvregarden (Zf) enthalten nach Damour’sneuester Analyse in 1000 Theilen Wasser
A B
Schwefelsaures Kali . 0,0180 —
„ Natron . 0,1343 —
de la Beche, Geologie.
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