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Betrachtung erhobener Ufer mit Rücksicht
erhoben sind, und wo die Ufer Muschelarten enthalten, welche noch mdem Meere leben. Die Küsten von England liefern durch ihre Lage unddie verschiedenen Bedingungen, unter welchen sie sich in BezugSchutz oder OlFeusein gegen das Atlantische Meer und das verschie-dene Steigen und Fallen der Ebbe und Flutli befinden, treffliche Gele-genheit für das Studium dieser Klippen und Ufer. Bei der Betrach-tung solcher Niveauveränderungen muss man nicht die Veränderungenvergessen, welche durch die Umwandlung eines Aestuariums, das dievon dem Atlantischen oder einem anderen Meere kommende Fluthwelleempfängt, in ein offeneres Areal durch die Senkung des Landes statt-finden und durch eine Umwandlung der letzteren in die erstere durcheine Hebung, wo die Abschwemmung der Klippen oder die Anhäufungvon Strandbildungen bis zu der Hochfluthmarke stattfindet. Zum Be*'spiel, wenn das Land von Neu-Braunschweig und Neu-Schottland unterden Ocean gesenkt würde, wozu keine sehr beträchtliche Senkung g e "hört, so dass die Fluthwelle leicht von der jetzigen Fundy-Bai nachdem Golf des St. Lorenz fliessen könnte, so würden die Ursachen auf-hören, welche jetzt das bedeutende Steigen der Fluth in jener Buch!und folglich seinen Horizont von Klippen und Ufern hervorbringc 11.
Dasselbe würde auch in geringerem Maasse stattfinden, wenn das denBristol-Canal und seine Fortsetzung, den Severn, begrenzende L a> 1( *so unter sein jetziges Niveau gesenkt würde, dass die grosse Fluth"höhe von 4G — 50 Fuss in King’s Road bei Bristol und bei Chepst 0 ^nicht mehr statthätte und die Fluthwelle ohne grosses Hinderniss i velter und im Norden und Süden von Wales herumginge, wodurch die 9ßäzu einer Insel würde. In diesen Fällen würde die geneigte Ebe ne ’welche der Hochwassermarke entspricht, zu verschiedenen Tiefen uiü CIdas allgemeine Niveau gesenkt werden. Auf gleiche Weise muss ,n&11genau die Veränderungen und Modificationen abwägen, durch wcl ß h ein ähnlichen Aestuarien oder Buchten während des Aufsteigens aus d e(l1Meere solche Gezeiten sich bilden, wie man sie jetzt findet, so ^nach der Bildung von Klippen oder Ufern bei einem mehr gleic^Niveau diese mehr geneigte Ebenen der einen oder der anderen Dden können. Die Modificationen der relativen Höhen, bei welc* 1Klippen und Ufer gleichzeitig an allen Küsten gebildet werden kön» e ^welche Ebbe und Fluth besitzen, je nach dem allgemeinen NiveauLand und Meer in der betreffenden Zeit, müssen sehr sorgfält’grücksichtigt werden, und eben so die wahrscheinliche Umwandlung ^Meere mit Ebbe und Fluth in solche, die keine besitzen, und uirl ^_kehrt. Meere ohne Ebbe und Fluth, d. h. ohne solche, die keine m e ^liehe geologische Wirkung hervorbringen können, geben im ® al 'bei gehöriger Berücksichtigung der störenden Einflüsse der 1 ^ein besseres allgemeines Niveau als der Fluthhorizont an Küsten»durch die Wirkung der Gezeiten verschieden afficirt werden.