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Erhobener Meeresgrund bei New-Quay.
haben, welche die Ablagerung der Schichten von zerkleinerten See-muscheln nach der Zeit gestattete, während welcher ein Ufer aus Ge-rolle und vor der Anhäufung der Decke von eckigen Fragmenten ge-bildet wurde; vielleicht eine Zeit, in der Flugsand über sie getriebenwurde, wie heutigen Tags an einigen Theilen der benachbarten Küsten,wo solcher Sand über die Geschiebe von alten Ufern getrieben wird,die jetzt der Thätigkeit des Meeres entzogen sind. Diese Ansicht wirddurch einen Durchschnitt (Fig. 1(57) in Fistral-Bai unterstützt, einen1C 7 i Theil des Vorsprungs, auf welchem
der andere Querschnitt (Fig. 100)blossliegt, und wo Schiefer und mehrsandige Schichten an, die einenTheil derselben Masse bilden, dieman unter dem Look-out Hill (Fig 1IOC aaa) sieht, abgerundete Ge-rolle tragen, die oft sehr gross undmit Grus und Sand gemischt sind,und wo das Ganze eine Art vonStrand b bildet. Ueber diesem l' e 'gen bei c abwechselnde Schichten von feinem Kies und Sand, und ei-nige von den Schichten des letzteren sind fester als andere. Bei dder Sand weniger verhärtet und mischt sich an den Enden der Diine nnach Norden und Süden mit eckigen Gesteinsfragmenten, die von denbenachbarten Hügeln herrühren. Hier haben wir den Beweis, dass eilTheil des Meeresbodens in der Nähe der Küste emporstieg, als derStrand beim Look-out Hill erhoben wurde.
Noch weiter nach Nordosten findet man an der Küste von Corn-wall gute Beispiele von erhobenen Sanddiinen, und man erhält dadurcheine Einsicht in die Beschaffenheit einer Meeresküste mit ihren Mod 1 'ficationen von Geschiebeufern an dem Fuss der Klippen, seichte Ufc rmit ihrer Verlängerung von Flugsand und Anhäufungen in seichte 1Küstengewässern der Zeit, die alle erhoben sind und bei dem jetzig eI JNiveau der Brandung verschieden betroffen werden. In St. Ives-F® 1
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und Perran-Bai sieht man Sanddünen, welche abgelagert wurden,das Niveau des Atlantischen Meeres längs diesem Lande 30 oderFuss höher war als jetzt, und das letztere sich seitdem gehoben h&han Orten, wohin sie durch jetzige Ursachen nicht kommen könnt e11und ihre alten sie tragenden Gesteine, die früher aus dem Bereich 0 erBrandung waren, werden jetzt durch dieselbe zu Klippen geforr”'
Dies sieht man besonders in der ersten Bucht, bei Gwythian, wo
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Klippe von festen Gesteinen, die 35 oder 40 Fuss über dem jetzig e °Hochwasserstand liegt, durch einen Theil eines alten Strandes mit 8 ._Sanddünen darüber bedeckt ist. Nach dieser Erhebung war die i ^gung der Küste eine solche, dass im Südwesten in der Richtung