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Vorschule der Geologie : eine Anleitung zur Beobachtung und zum richtigen Verständniss der noch jetzt auf der Erdoberfläche vorgehenden Veränderungen sowie zum Studium der geologischen Erscheinungen überhaupt : nach dem "Geological Observer" des Sir Henry T. de la Beche : mit über 300 in den Text eingedruckten Illustrationen in Holzschnitt / Henry T. de la Beche ; frei mit Zusätzen bearbeitet von Dr. Ernst Dieffenbach
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Verschiedene Arten des Vorkommens des Lias.

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anhäufte, so dass eine Art Uebergang des Lias in die feinen rothenMergel darunter stattfindet (Fig. 181).

Fig. 181.

L iJ_ul 'IV

Der Beobachter findetzunäehstKalksteinsehich-ten (7), die als untererOolith bekannt sind, wel-che (Karte Fig. 175) vonCranmore (ee") im Sü-den bis Melis ( z ') nörd-lich auf verschiedenenälteren Ablagerungen

n n . .. , , ruhen; alten rothen

, « Trauer Liaskalkstem und Mergel; 0 erdiger .

Kalkstein und Mergel; c erdiger weisaer Lias- oELudfltOlil (l)i Kohlen-

stein ; d sandiger Kalkstein ; e grauer Mergel ; kalk (2), Steinkohlen-

[ill t& l tt££K?52l (S) r* Li *

m r other Mergel. (6), welche sich über

die fast horizontalen°hichten der letzteren wie über die verschiedentlich gekrümmtenwuchten der drei ersteren ausdehnen. Die Reste von Meeresmolluskenj" e, gen, dass diese Ablagerung in einem Meere stattfand und dass des-a *b die früher erwähnte Senkung des Landes fortdauerte; aber da bisJetzt keine deutlichen Ufer in Verbindung mit dieser Kalkablagerungentdeckt wurden, so sind die wahrscheinlichen Grenzen zwischen dem' tere und dem Lande nicht so deutlich. Es ist nicht klar, ob die| endip-Berge nicht ganz unterWasser gewesen sind, obgleich das rela-y Ve Niveau der verschiedenen Theile der Felsmassen, ungeachtet derBänderungen in diesem Niveau durch verschiedene und währendy lner laugen geologischen Zeit bewirkte Dislocationen uns zu dereri uuthung führt, dass -Stücke von festem Land noch hier und dadem Meere in jenem kleineren Flächenraum sich erhoben habennnetK Sei dies wie es wolle, so gab es, als diese Bedeckung von

Kalk

(unterer Oolith) statthatte und über den alten Rand des Lias

g r| ^ na ckte Stellen von Kohlenkalk in dem Meere, und in diese be-8 *ch 6r ' S1C ^ ^ e Uoiirmollusken der damaligen Zeit. Ihre Reste findent läeh"' etZt ^ en V0U , ^ lnen herrtihrenden Löchern, und wenn gute Ober-gehe n ent ^°sst s * n< U 80 könnte ein Beobachter auf Kalksteinen zuSchel 1 K^ au ^ en die bei der Ebbe trocken sind, und in denen die Bohrmu-dj e n d er jetzigen Zeit ihre Löcher gemacht haben. Nicht nur sind(läml" 1 ^ 611 ^erflächen dergestalt von den Bohrmollusken jener Epocheda ^ er des unteren Ooliths) angebohrt, sondern hier und

i - IM bei Nunney (c"), finden sich auch die Austern derselbenge n( j ® noc ^ an nackten submarinen Kalksteinflächen jener Zeit anhän-tr, üs 8 können Zweifel herrschen über die Tiefen, bei welchen die Bohr-arbeiteten und die Austern an diesem Kohlenkalk anhingen;la ßcohe, Geologie 27*